So hilft die Caritas in Haiti
Unsere Projekte in Haiti:
Schulbetrieb für 6500 SchülerInnen sichern
"Ohne Schule ist man nichts": Der 10-jährige Wikly sitzt auf einer der noch übriggebliebenen Mauern von "Soleil 4", einer Salesianerschule in Cité Soleil, dem größten Armeinviertel von Port-au-Prince. Fast alle Schulen in Haiti wurden vom Erdbeben zerstört. Die Caritas sichert gemeinsam mit den Salesianern zunächst den provisorischen Unterricht für etwa 6.500 SchülerInnen.
ABC der Hoffnung
Damit für die Kinder im Erdbebengebiet von Haiti ein wenig Alltag und Normalität einkehrt ist es ganz wichtig, das sie in die Schule gehen können. Mit einem monatlichen Beitrag von 20 Euro pro Kind kann die Carits die Kinder mit Stiften, Heften und Büchern ausstatten und die Lehrer bezahlen. Bitte übernehmen Sie für das nächste Jahr die Patenschaft für ein Schulkind. mehr
Energieschub für Straßenkinder
Über 600 Kinder und junge Erwachsene leben in den beiden Straßenkinderzentren der Salesianer in Port-au-Prince und Lakai. Doch beide Häuser wurden stark in Mitleidenschaft gezogen. Die Caritas Österreich unterstützt das Projekt zunächst mit 50.000 Euro. Von dem Geld werden drei Monate lang Essen und auch Kleidung für die BewohnerInnen finanziert. Ein weiterer Teil Ihrer Spende fließt in die Sanierung.
Hoffnung für Waisenkinder
Erst im Vorjahr hat in Port-au-Prince Joe Lesly Fourcard sein Waisenhaus "Children’s House of Hope" eröffnet. Nun ist das Haus völlig zerstört, sechs Waisen überlebten die Katastrophe nicht. Für 17 Kinder richtet der engagierte Leiter in seinem Garten ein provisorisches Lager ein. Ihre Spende sorgt dafür, dass diese Kinder zu essen und etwas zum Anziehen haben. Auch die Zelte, in denen die Kinder schlafen und auch tagsüber vor Regen geschützt sind, kommen von der Caritas.
Ein Dach über dem Kopf
Die Caritas Österreich stellt 5.000 weiße, regensichere Familienzelte zur Verfügung. Noch vor Beginn der Regenzeit sind alle Zelte verteilt. Bis zu 17 Personen, darunter viele Kinder, verbringen ihre Nächte hier. Insgesamt gibt die Caritas mit Zelten oder anderen Notunterkünften 200.000 Opfern des Erdbebens ein Dach über dem Kopf.
Rasche Hilfe ist doppelte Hilfe
2,7 Millionen Euro hat die Caritas Österreich bereits für die erste Nothilfe ausgegeben. Insgesamt wurden damit rund 90.000 Menschen mit Essen, sauberem Wasser, Hygienepaketen, medizinischer Hilfe oder auch Notunterkünften versorgt. Bis zum Sommer erhalten außerdem in den Regionen Jacmel und Gressier über 30.000 Menschen dank Ihrer Spende Küchen- und Hygienesets sowie Material für Notunterkünfte.






