Tagebuch Franz Küberl: 26. Juli 2008

Grenzübertritt von Äthiopien nach Kenia

In der Früh Grenzübertritt von Äthiopien nach Kenia. Bei einer Wasserstelle saufen oder warten hunderte Kamele, Ziegen, Schafe. Es wäre ein friedvolles Bild, wären da nicht zwei bewaffnete Männer, die darauf hinweisen, dass es um das verdammt wenige Wasser verdammt viel Streit geben kann.

Hier, im von allen vergessenen Norden Kenias, haben sich viele Nomaden zusammengeschlossen und versuchen gemeinsam mit internationalen Partnern Wege in einer lebensfähigere Zukunft zu beschreiten. Bessere Wasserbedingungen, vorausschauende Viehwirtschaft, gute Schulbildung für die Kinder. Das ist vielversprechend, wenn auch wie überall mit so mancher alter Tradition gebrochen werden muss, damit die Zukunft besser werden kann. 

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