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Gaza: "Kein Wasser, kein Essen, keine Unterkunft" - 07.01.09

Krise in GazaCredits: REUTERS/Suhaib Salem, Web: www.alertnet.org

Die Mitarbeiter der Caritas Jerusalem seien "unter hohem Risiko, unter Einsatz ihres Lebens" im Gaza-Streifen im Einsatz, betont die Leiterin der Caritas Jerusalem, Claudette Habesh. Es sei gefährlich, aus dem Haus zu gehen, trotzdem müsse das Risiko eingegangen werden. Den Menschen fehle es "an allem".

Der Gaza-Streifen leide schon lange unter der Blockade, er sei seit Monaten ein "Freiluftgefängnis", beklagt Habesh. Die Menschen hätten keinen Treibstoff, keine Elektrizität, sie könnten das Gebiet nicht verlassen. "Sie haben kein Wasser, kein Essen, keine Elektrizität, keine Unterkunft." Viele Häuser seien zerstört und die Menschen stünden schlicht auf der Straße in der Kälte.

Humanitäre Hilfe und medizinische Versorgung

Gemeinsam mit dem Welternährungsprogramm der UNO (World Food Programme/WFP) sollen Lebensmittelpakete über die Grenze gebracht und verteilt werden. Es sei aber derzeit sehr schwierig, in den Gaza-Streifen zu kommen. Auch Mitarbeiter der Caritas Jerusalem hätten keine israelischen Genehmigungen erhalten. Derzeit sei alles blockiert. Die Caritas Jerusalem habe aber den Vorteil, dass sie schon seit Jahren im Gaza-Streifen mit Mitarbeitern präsent sei. Deshalb könne sie glücklicherweise auf die Not reagieren.

Außer der humanitären Hilfe wie der Bereitstellung von Nahrungsmittelpaketen gehe es vor allem um die medizinische Arbeit. Es gebe ein medizinisches Zentrum der Caritas Jerusalem in Gaza-Stadt, außerdem eine mobile Klinik und sechs Notfallambulanzen. Einige der Caritas-Ärzte würden auch in öffentlichen Krankenhäusern helfen, weil es dort an Personal mangelt.

Die Caritas bittet dringend um Spenden für die Gaza Opfer. Spendenkonto PSK 7.700.004 BLZ 60.000 Kennwort "Gaza"

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