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Welternährungsgipfel in Rom - 19.11.09

Ausreichend zu essen zu haben ist ein Menschenrecht.

Die Caritas Österreich begrüßt das Engagement der Vereinten Nationen/ FAO, übt jedoch Kritik an der mangelnden Verbindlichkeit Hunger effektiv und nachhaltig zu bekämpfen: "Wir kommen über Absichtserklärungen und schöne Worte einfach  nicht hinaus", kritisiert Caritas-Generalsekretär Christoph Petrik-Schweifer. "Angesichts einer Milliarde hungernder Menschen müssen dem Gipfel jetzt konkrete Taten folgen. Wird die Milleniumserklärung ernst genommen, die von mehr als 150 Staats- und Regierungschefs unterzeichnet wurde, bedarf es eines globalen Kraftaktes und verstärkter Bemühungen, um Hunger wirksam zu bekämpfen. Denn das Ziel,  den Anteil der Hungernden bis 2015 zu halbieren wird andernfalls weit verfehlt werden", ist Petrik-Schweifer überzeugt. Es fehle eine klare Verpflichtung, den Anteil für ländliche Entwicklung an der internationalen staatlichen Entwicklungshilfe zu erhöhen. Derzeit liegt der Anteil bei 5%, er müsste jedoch  mindestens verdreifacht werden.

Durch die Verankerung des Menschenrechtes auf Nahrung in der Abschlusserklärung des Welternährungsgipfels, sind Regierungen rechtsverbindlich verpflichtet, konkrete und überprüfbare Schritte zur effektiven Bekämpfung des Hungers vorzunehmen. Damit kann verstärkt mehr staatliche Verantwortung eingefordert werden, sowohl seitens der betroffnen Länder als auch der Geberländer. Petrik-Schweifer: "Die Reform des Komitees für Globale Ernährungssicherheit unter Einbeziehung von Nicht-Regierungsorganisationen ist durchaus positiv zu bewerten. Nun muss sich aber ein schlagkräftiges Gremium entwickelt, das den weltweiten Kampf gegen den Hunger effektiv koordiniert. Entscheidend ist, dass den Interessen der KleinbäuerInnen verstärkt Rechnung getragen wird."

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