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Caritas-Helferin Sabine Wartha zurück aus Haiti - 25.01.10

Caritas-Helferin Sabine Wartha vor ihrer Abreise in Haiti, Foto: Caritas Die Menschen in Haiti werden noch lange unsere Hilfe brauchen. Foto: Caritas

Caritas-Helferin Wartha: "Haiti-Einsatz wird noch Jahre dauern"

"Wir werden den Menschen in Haiti sehr, sehr lange helfen müssen und das wollen wir auch", sagt Sabine Wartha. Die Katastrophenhilfechefin der Caritas Österreich ist soeben aus dem Erdbebengebiet in Haiti zurückgekommen. Dort kehrt "in kleinen Schritten so etwas wie Alltag" in Haiti ein, berichtet Wartha: "Einige Banken sind wieder offen. Die ersten Aufräumarbeiten haben begonnen, wir haben die ersten Bagger gesehen." Die Nothilfe, in der die Caritas 50.000 Menschen mit Lebensmitteln und Gütern des täglichen Bedarfs versorgt, wird noch auf unbestimmte Zeit weiterlaufen, so Wartha. Zugleich bereitet die Caritas aber bereits mittel- und langfristige Programme vor, die u.a. die Errichtung von neuen Häusern, Schulen und Waisenhäuser beinhalten. Wartha: "Diese Katastrophe ist das Schlimmste, was wir Helfer je gesehen haben.

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Haiti war schon vorher ein armes Land. Jetzt ist auch noch die Hauptstadt zerstört, in der es zumindest ein Minimum an Infrastruktur gegeben hat." Nach ihrem Katastropheneinsatz ist Wartha nun vor allem froh, ein paar Tage mit ihrer Familie zu verbringen, bevor sie von Österreich aus die weiteren Hilfsmaßnahmen mitplanen wird: "Ich bin aber auch unendlich dankbar, dass wir hier in Österreich sauberes Wasser, Strom usw. haben. Das ist alles andere als eine Selbstverständlichkeit."

Caritas-Spendenkonto:
PSK 7.700 004, BLZ 60.000, Kennwort: Erdbeben Haiti 

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