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Interkulturelles Jugendtreffen in Serbien - 09.07.10

Foto: M.Dorninger

Foto: S.Freynschlag

Mit einem bunten und lebhaften Fest ging am Freitag, den 9.Juli, ein siebentägiges interkulturelles Jugendtreffen im serbischen Sokobanja zu Ende. Insgesamt 37 Kinder und Jugendliche zwischen 12 und 14 Jahren aus Österreich, Bulgarien, der tschechischen Republik, Rumänien, Serbien, der Slowakei und der Ukraine hatten sich im Rahmen eines Kinderparlaments und diverser gemeinsamer Aktivitäten mit Themen wie Diskriminierung, Kinderrechten und kultureller Vielfalt auseinandergesetzt. Auch Freizeitaktivitäten (gemeinsames Kochen,  Kunstworkshop, Fußballturnier…) kamen nicht zu kurz.

Interkultureller Austausch

Initiiert wurde das Treffen vom KomenskýFond, einer Initiative der Caritas und der ERSTE Stiftung.  Er wurde geschaffen, um Menschen in schwierigen sozialen und wirtschaftlichen Situationen zu helfen, Bildungschancen­ wahrzunehmen  und um das Bewusstsein zu fördern, dass Bildung der wirkungsvollste Weg aus der Armut ist. "Vorurteile und Barrieren beginnen im Kopf. Man kann gar nicht früh genug damit beginnen, kulturellen Austausch zu fördern und das Verständnis für andere Länder und Kulturen zu stärken”, ist Franz Karl Prüller von der ERSTE Stiftung überzeugt. "Besonders Kindern aus benachteiligten Verhältnissen, etwa Roma-Kinder oder auch Straßenkinder, sollten zudem durch das Treffen die Chance erhalten, ihr Selbstbewusstsein zu stärken und in der Gemeinschaft mit Gleichaltrigen ein paar unbeschwerte Tage zu erleben”, nennt Barbara Reiterer von der Caritas ein weiteres Ziel des Jugendtreffens.

Ziele erreicht 

Dass diese Rechnung aufgegangen ist, beweisen die Aussagen der TeilnehmerInnen selbst: "Ich bin sehr froh dass ich hier war, denn nun weiß ich, dass Kinder viele verschiedene Rechte haben. Beispielsweise haben wir das Recht darauf, eine medizinische Versorgung zu erhalten. Das ist sehr wichtig für ein glückliches Leben”, sagt Tomáš M. aus Jihlava, Tschechien. Und Srebra  M. aus der Roma-Siedlung Banya in Bulgarien ergänzt: ”Ich nehme mit nachhause, dass ich auch als Kind das Recht habe,  mich sicher und geborgen zu fühlen und vor Gewalt beschützt zu werden. Außerdem habe ich mir nicht gedacht,  dass es so viel Spaß macht,  Zeit mit so vielen Kindern aus anderen Ländern zu verbringen. Obwohl wir andere Sprachen sprechen,  haben wir uns trotzdem verstanden.”

 

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