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Dramatische Lage in Japan - 12.03.11

Zahlreiche Gebäude stehen in Flammen. Foto: REUTERS/KYODO Kyodo, www.alertnet.org www.alertnet.org

Die Lage nach dem schweren Erdbeben in Japan ist dramatisch: Über 5 Millionen Menschen im Norden und der Mitte des Landes haben keinen Strom. In den Haushalten von über einer Million Menschen ist die Wasserversorgung zusammengebrochen. Die Regierung hat Wassertanks zu den betroffenen Regionen geschickt. Das Militär versorgt die Menschen mit Nahrungsmiteln. Derzeit ist es noch nicht abschätzbar, wie viele Menschen ihre Unterkunft verloren haben. Schulen, öffentliche Gebäude und "city halls" dienen als Notunterkünfte.

Die Caritas Japan berichtet, dass vier Diözesen schwer betroffen sind: Sapporo, Sendai, Saitama und Tokio.

Hilfe von Freiwilligen

In Tokio hat eine Pfarre ihre Gebäude für Pendler, die nach der Katastrophe nicht mehr nach Hause können, zu Notquartieren umfunktioniert  und versorgt die Menschen mit Nahrungsmitteln. In der Diözese Saitama werden derzeit Freiwillige registriert, die ihre Unterstützung zur Versorgung der überlebenden Erdbebenopfer innerhalb und außerhalb der Diözese angeboten haben. Längerfristig wird die Caritas Japan vor allem im Wiederaufbau tätig sein.

Evakuierung um Atomkraftwerk

Neben eingestürzten Häusern, zerstörten Straßen und und Stromausfällen gibt es auch Berichte über mögliche Schäden an Atomkraftwerken. Nach einer Explosion Samstagnachmittag (Ortszeit) im Atomkraftwerk Fukushima I, 250 Kilometer von Tokio entfernt, hat nun eine großräumige Evakuierungen rund um Fukushima I und den Nachbarkomplex Fukushima II begonnen.

Caritas-Spendenkonto: 7.700 004, BLZ 60.000, Kennwort: Erdbeben Japan

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