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"Österreichs humanitäre Hilfe chronisch unterdotiert" - 21.10.11

Caritas-Auslandshilfechef Christoph Schweifer bringt die geäußerte Kritik auf den Punkt.

Scharfe Kritik an der gegenwärtigen Regelung der humanitären Hilfe der österreichischen Bundesregierung übten NGOs und Hilfsorganisationen beim 1. Humanitären Kongress in Wien. Die staatliche humanitäre Hilfe in Österreich ist "chronisch unterdotiert und fragmentiert", brachte Caritas-Auslandshilfechef Christoph Schweifer die von verschiedenen Organisationen beim "First Austrian Humanitarian Congress" am Freitag, den 21.Oktober an der Universität Wien geäußerte Kritik auf den Punkt.

Die finanziellen Kennzahlen zur Entwicklungszusammenarbeit sowie zur humanitären Hilfe sprächen eine deutliche Sprache: "Es gibt derzeit eine Politik der Ignoranz anstelle einer dringend notwendigen Politik der Verantwortung", so Schweifer bei einem Panel zum Thema "Humanitäre Hilfe: Quo Vadis, Österreich?" Zwar gebe es "hoffnungsfroh stimmende Zeichen", wie etwa die zuletzt beschlossene substanzielle Erhöhung der österreichischen Ostafrika-Hilfe, es bleibe jedoch "abzuwarten, ob es sich dabei tatsächlich um eine politische Trendwende handelt oder nur um eine einmalige Ausnahme".

Mehr Infos auf: www.humanitaerer-kongress.at 

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