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Burma: Verzweifelte Menschen bohren die Wasserleitungen an - 08.05.08
© REUTERS/Ana Maria Agullo Zurita
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"Kein Strom, Lebensmittel zu Preisen, die sich kein Mensch mehr leisten kann und vor allem: kaum mehr Trinkwasser", fasst Sabine Wartha von der Katastrophenhilfe der Caritas Österreich zusammen, was ihr die Kollegin einer lokalen Caritas-Partnerorganisation in der Hauptstadt Rangun soeben am Telefon geschildert hat. "Verzweifelte Menschen graben dort nach den Wasserleitungen und versuchen, sie unterirdisch anzuzapfen. Unsere Partner reinigen gemeinsam mit freiwilligen Helferinnen und Helfern das verfügbare Wasser und versorgen damit rund 50.000 Haushalte. Doch die Reserven sind knapp", berichtet Wartha. Auch zwei österreichische Caritas-Helfer bereiten sich derzeit auf einen Einsatz im Katastrophengebiet in Myanmar vor.
Die Menschen strömen in Scharen aus den zerstörten Dörfern in die Stadt, werden derzeit aber von den Behörden wieder zurückgeschickt.
Wartha: "Die Lage scheint noch viel dramatischer zu sein, als bisher angenommen. Die Katastrophe nach der Katastrophe hat gerade erst begonnen."
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