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Brief aus Myanmar: Hilfe in kleinen Portionen - 28.05.08

Copyright: CaritasDie Caritas-Hilfe kommt an: Schon Desinfektionsmittel und einfaches Verbandszeug können Kinderleben retten

Ein österreichischer Caritas-Mitarbeiter* berichtet aus dem Katastrophengebiet

Bogalay ist eine besonders stark vom Zyklon in Mitleidenschaft gezogene, und bisher kaum erreichte Stadt im südlichen Irrawady-Delta. Noch können wir in den weniger zerstörten Gegenden des Landes Lebensmittel, Wasser, Verbandszeug und so weiter einkaufen, auch, wenn die Preise etwa für Reis seit der Katastrophe enorm gestiegen sind. Trotzdem ist es oft schwierig, größere Mengen an Hilfsgütern in das von uns betreute Katastrophencamp nach Bogalay zu bringen. Denn auch die Menschen in den Dörfern, die  man passieren muss, um nach Bogalay zu fahren, sind noch zu wenig versorgt. Aus diesem Grund ist es schwierig, mit größeren Ladungen an ihnen vorbei zu fahren. Zu sehr würde man damit für Unruhe sorgen. Unsere Kollegen haben sich deshalb entschieden, nur tägliche Rationen nach Bogalay zu bringen. Auch daran sieht man, wie verzweifelt viele Menschen in Myanmar mittlerweile sind. Gleichzeitig beginnen die Betroffenen, die Camps zu verlassen. Leider hat sich dabei kürzlich auch ein schlimmes Bootsunglück ereignet. Als Katastrophenhelfer würde man sich hundert helfende Hände wünschen. Und auch das wäre bei weitem nicht genug.

Jetzt online spenden!

Die Caritas bittet um Spenden für die Opfer des Wirbelsturms in Myanmar:
PSK 7.700 004, BLZ 60.000, Kennwort: Burma/Myanmar

(*Name wird aus Sicherheitsgründen nicht genannt)

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