Hunger
Hunger - eine vermeidbare Tragödie
Vor unseren Augen spielt sich eine globale Tragödie ab: 1,02 Milliarden Menschen leiden laut FAO Schätzungen derzeit weltweit an Hunger. Die Ursache von Hunger ist vor allem auch durch politisches, wirtschaftliches und ökologisches Fehlverhalten von Menschen und Regierungen verursacht.
Die Caritas setzt sich dafür ein, dass alle Menschen die Möglichkeit haben, sich ausreichend und gesund zu ernähren, sei es vom eigenen Feld oder durch ihr Einkommen.
Dafür ist folgendes notwendig:
- Fokussierte und abgestimmte Maßnahmen und mehr Mittel für die Erreichung des Millenniumentwicklungsziels 1 (Halbierung des weltweiten Hungers und der absoluten Armut bis 2015)
- Ernährungssicherheit als Ziel internationaler und EU - Agrar- und Handelspolitik. Dazu braucht es die Beseitigung realer Handelsverzerrungen, neue Subventionskriterien und Verbot von Dumping.
- Recht auf Ernährungssouveränität - die selbstbestimmte Versorgung mit Nahrungsmitteln und das Recht eines Landes, selbst zu entscheiden, wie sie produziert werden.
- Unterstützung ökologischer Landwirtschaft, kleinbäuerlicher Strukturen und ländlicher Entwicklung
- Die Ausrottung des Hungers und die Bekämpfung von Armut muß ganzheitlich in allen Politikfeldern berücksichtigt werden.
- Zum Aufbau von Mindeststandards im Sozial- und Umweltbereich braucht es Know-how-Transfer und finanzielle Unterstützung von Seiten der Industrieländer.
- Unterstützung von Fairtrade - ein weltweit tätiges unabhängiges Zertifizierungssystem, dass die Einhaltung von sozialen und ökologischen Mindeststandards kontrolliert und durch faire Preise und die Bezahlung von Prämien die soziale Entwicklung in den Entwicklungsländern fördert.
- Ratifizierung des Zusatzprotokolls zum UN-Sozialpakt, in dem das Menschenrecht auf Nahrung verankert ist.
Hunger
Weltweit leiden über eine Milliarde Menschen an Hunger. Die Ursachen sind vielfältig und oft sehr komplex.



Hilfe gegen den HungerMit 20 Euro monatlich den Hunger mindern.