Erdbeben Japan 2011

Netz der Solidarität

Freiwillige HelferInnen beim Packen von Lebensmittelpaketen in einem öffentlichen Notquartier. Foto: Caritas Japan

Bilder entsetzlichen Leids gingen um die Welt: Das Erdbeben in Japan und der anschließende Tsunami haben am Freitag, den 11. März 2011 eine Spur der Zerstörung  hinterlassen. Dazu ist die gefährliche atomare Strahlung durch die Beschädigung einiger Atomreaktoren gekommen. Als Caritas können wir den Menschen in Japan nicht ihre verlorenen Familienmitglieder zurückgeben und auch nicht die nukleare Bedrohung verhindern. Wir können aber gemeinsam dafür sorgen, dass die Opfer wissen, dass wir Anteil nehmen an ihrem Schicksal und ihnen beim Wiederaufbau zur Seite stehen.

Neues Zuhause für Kinder in Not

Das Kinderheim Fujinosono in der Kleinstadt Ichinoseki wurde durch die Erdbeben fast gänzlich unbewohnbar gemacht. Gemeinsam mit den Maltesern und vielen  Spenderinnen und Spendern wird die Caritas in der Kleinstadt Ichinoseki daher ein neues Kinderheim für die 60 Kinder errichten. Das neue energieeffiziente Heim wird nach hohen Sicherheitsstandards gebaut. Bei der Planung sind auch alle HeimbewohnerInnen mit einbezogen.  Projektinfo


In der Katastrophenhilfe bilden die Pfarren und die Caritas ein wichtiges, lokales Solidaritätsnetz. Die Caritas Japan koordiniert die Nothilfemaßnahmen des kirchlichen Netzwerkes in Japan und ist Anlaufsstelle für die vielen freiwilligen HelferInnen, die etwa Lebensmittel verteilen und Suppe ausschenken. Die Caritas Japan bietet auch psychosoziale Unterstützung. Ebenso plant sie erste Aktivitäten im Bereich Wiederherstellung der Lebensgrundlage in betroffenen Fischerdörfern. Damit die Opfer der Katastrophe in Japan wieder Hoffnung schöpfen können.

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Das Lächeln trügt: "Besonders die kleineren Kinder sind durch das Erlebte schwer traumatisiert" weiß Schwester Caelina, die Leiterin des Kinderheims Fujinosono. Foto: Caritas/Kazushi Abe