11. April: Mit Mühen zurück in Ichinoseki

Mit Mühen zurück in Ichinoseki

11.04.2011
Durch das erneute Erdbeben in der Nacht von Donnerstag wurden Teil des Heimgebäudes unbenutzbar, weil Türen und Mauerwerk verzogen sind. Dennoch bleiben die Kinder im Heim, weil es keine Ausweichmöglichkeit gibt.

Schwester Caelina, die zu Gesprächen mit dem Trägerverein in Aomori war, schreibt am Sonntag, 10. April: Hinter mir liegen vier anstrengende Tage. Am 7. April hat mich das Erdbeben in Aomori überrascht. Sofort wollte ich anrufen in Ichinoseki, aber weder Strom noch Wasser noch Telefonate waren möglich. Ruhe hatte ich kaum, ja mehr denn je Sorge, ob es allen gut geht. Am Samstag stand ich dann vor dem Problem, wie ich von Aomori nach Ichinoseki komme. Keine Bahn fuhr, und auch die Autobahnen waren teilweise gesperrt. Tolle Aussichten!  Gott hat es dann bei allem Trouble so gefügt, dass ich heute nachmittag zur gleichen Zeit angekommen bin, wie wenn ich mit der Bahn gefahren wäre.Heute am Passionssonntag schenke uns der Herr ein offenes Herz und ein feines Gespür für Jesu Leiden und Sterben am Kreuz.

Ihnen eine gesegnete Zeit
Schwester Maria Caelina

  • Seite drucken
  • Link versenden
  •                                                                         
  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • Delicious
  • Digg!