27. März: Bei aller Ungeborgenheit dennoch geborgen in Gott
Bei aller Ungeborgenheit dennoch geborgen in Gott
27.03.2011
Das gestrige Nachbeben lässt aufhorchen, dass weitere starke Nachbeben folgen werden. Heute las ich in der Zeitung, dass die Zahl der Opfer mittlerweile 10.000 überschritten hat und die Zahl der Vermissten die 20.000 erreicht.
Die Autobahn bis nach Ichinoseki ist wohl befahrbar, allerdings lässt der Bahnverkehr, besonders der Schnellzug (Shinkansen), noch auf sich warten. Gestern ist einer unserer Mitarbeiter nach Ofunato gefahren, um dort als Volunteer zu helfen. Dort ist ebenfalls ein Kinderheim, ein Heim für Behinderte und ein Altenheim. Den Wagen vollgepackt mit notwendigen Sachen ist er losgefahren und wird dort für 1 Woche bleiben. Sie sehen, wir erhalten viel Hilfe, aber wir versuchen ebenso in dem uns möglichen Rahmen zu helfen.
Heute erleben drei Kindergartenkinder ihren Abschluss im Kindergarten. Ein Tag, auf den sich die Kinder schon lange gefreut haben, denn sie werden im neuen Schuljahr, das im April beginnt, eingeschult. Große Feierlichkeiten finden in diesem Jahr nicht statt. Trotzdem wollen wir hier im Heim versuchen, den Kindern diesen Tag ein bisschen festlich zu gestalten.
Zum Schluss:" Bei aller Ungeborgenheit dennoch geborgen in Gott."
Danke für die vielen Gebetsversprechen aus Japan, Deutschland, Österreich und aus vielen anderen Ländern. Wir wissen uns dadurch getragen und gestärkt, uns der jetzigen Situation auch weiterhin zu stellen.

