Fakten zum Erdbeben
Mehr als 70.000 zerstörte Gebäude
Am Freitag, den 11. März gegen 14.45 Uhr Ortszeit (06.45 Uhr MEZ) ereignete sich ein Erdbeben der Stärke 9 mit einem anschließenden Tsunami.
Das Epizentrum Bebens lag 130 Kilometer östlich der Stadt Sendai und knapp 400 Kilometer nordöstlich der Hauptstadt Tokio.
Millionen Menschen waren tagelang laut UNO ohne Strom und Wasser, geschätzte 190.000 Familien haben auch drei Wochen nach dem Beben nach wie vor keinen Strom und mehr als 370.000 Familien sind noch ohne Wasser.
Über 170.000 Menschen leben nach wie vor in den mehr als 2000 Evakuierungszentren.
Das Erdbeben und der anschließende Tsunami zerstörten mehr als 70.000 Gebäude oder machten sie dauerhaft unbenutzbar. Diese Zahl nannte das Innenministerium in Tokio am Montag, 14. März, nach Angaben der Nachrichtenagentur Kyodo. Vermutlich kamen mehr als 11.000 Menschen ums Leben. Mehr als 16.000 Menschen werden noch vermisst.
So hilft die Caritas:
Die Caritas Japan wird von über 600 freiwilligen HelferInnen unterstützt und es wurden bereits über 10.000 Menschen mit Nahrungsmittel wie Nudeln und Gemüse, sowie Nothilfegütern wie Hygiene Pakete, versorgt.
In der Rehabilitationsphase wird die Caritas Japan psychologische Hilfe in den Evakuierungszentren und den temporären Unterkünften anbieten. Des Weiteren plant die Caritas Japan kleine Gemeinschaften, wie Fischergemeinden an der Küste, wiederaufzubauen.
Gemeinsam mit den Maltesern unterstützt die Caritas Österreich derzeit das Kinderheim Fujinosono (derzeit 55 Kinder) in der Kleinstadt Ichinoseki (Iwate Präfektur). Momentan wird mit den Maltesern an einem Plan für die Übergangshilfe und den Wiederaufbau gearbeitet.
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