Naturkatastrophen in Asien seit den 70ern

Die schwersten Naturkatastrophen in Asien seit den 70er Jahren

Zahlreiche Naturkatastrophen haben den größten Kontinent seit den 70er Jahren heimgesucht. Neben Wirbelstürmen sind es vor allem Erbeben, die oft mehr als Zehntausende Opfer fordern. Asien zählt zu den am meisten bebengefährdeten Kontinenten. Verheerende Erdstöße suchten den Iran, China, Japan und südostasiatische Länder heim. Das folgenschwerste Beben seit Ende des Zweiten Weltkriegs ereignete sich 1976 in China: Mindestens 255.000 Todesopfer waren zu beklagen, andere Schätzungen gehen von bis zu 700.000 Toten aus.


  3. Mai 2008:
  Der Zyklon "Nargis" mit Windgeschwindigkeiten von 200 km/h
  fordert in Burma mindestens 22.000 Tote, mehr als
  40.000 Menschen gelten als vermisst, eine Million wird obdachlos.
  Am schwersten betroffen sind das Irrawaddy-Delta sowie die Umgebung
  der Millionenmetropole Rangun.

  19. Mai 2006:
  Ein starkes Unterwasserbeben (7,7 auf der Richter-Skala) vor der
  indonesischen Insel Java mit einem darauffolgenden Tsunami fordert
  5.700 Opfer.

  8. Oktober 2005:
  Bei einem Beben der Stärke 7,6 kommen in Pakistan und Nordindien
  Zehntausende Menschen ums Leben. Allein in Pakistan sollen es rund
  80.000 Opfer gewesen sein.

  26. Dezember 2004:
  Am zweiten Weihnachtstag wird der Meeresgrund vor Sumatra von
  einem gewaltigen Erdbeben der Stärke 9,0 erschüttert. Der Erdstoß
  löst eine riesige Flutwelle aus. Dieser Tsunami erfasst elf Länder
  am Indischen Ozean. Rund 220.000 Menschen verlieren ihr Leben.

  26. Dezember 2003:
  Bei einem Beben in der iranischen Stadt Bam mit einer Stärke von
  6,7 auf der Richter-Skala sterben mehr als 31.000 Menschen. Fast
  18.000 weitere werden verletzt, 5.000 Kinder werden zu Waisen.

  26. Jänner 2001:
  Mehr als 20.000 Menschen sterben und 160.000 weitere werden
  verletzt, als im westindischen Bundesstaat Gujarat die Erde mit
  einer Stärke von 7,9 auf der Richter-Skala bebt.

  Oktober 1999:
  Ein Zyklon verwüstet die Küste des indischen Bundesstaates Orissa.
  Mindestens 15.000 Menschen kommen ums Leben, Hilfsorganisationen
  sprechen von bis zu 50.000 Toten. 1,5 Millionen Menschen werden
  obdachlos.

  30. Mai 1998:
  Im Norden Afghanistans und in Tadschikistan kostet ein Beben der
  Stärke 6,9 rund 5.000 Menschen das Leben.

  17. Jänner 1995:
  Die japanische Stadt Kobe wird von einem Beben der Stärke 7,2
  erschüttert, es gibt mehr als 6.000 Todesopfer.

  30. September 1993:
  In Latur in Indien kostet ein Erdbeben der Stärke 6,0 rund 10.000
  Menschen das Leben.

  5. November 1991:
  Der Taifun "Thelma" fegt über die mittleren Philippinen hinweg.
  Mehr als 7.000 Menschen ertrinken, werden von Trümmern erschlagen
  oder unter meterhohen Schlammbergen begraben. Besonders betroffen
  sind die Inseln Samar,Leyte und Negros.

  21. Juni 1991:
  Im Nordwesten des Iran verlieren 50.000 Menschen ihr Leben. Die
  Stärke des Bebens liegt zwischen 7,3 und 7,7.

  April 1991:
  Der tropische Wirbelsturm "Gorky" trifft Bangladesch. Gigantische
  Flutwellen überschwemmen weite Teile des Landes und reißen
  mindestens 138.000 Menschen in den Tod

  Mai 1985:
  Zwischen 11.000 und 40.000 Tote sind die Bilanz eines verheerenden
  Zyklons in Bangladesch.

  16. September 1978:
  Ein Erdbeben der Stärke 7,7 auf der Richter-Skala fordert im Iran
  25.000 Tote.

  28. Juli 1976:
  China wird von einem Erdbeben mit einer Stärke zwischen 7,8 und
  8,2 erschüttert, die Zahl der Toten liegt bei 240.000.

  11. Mai 1974:
  In West-China fordert ein Beben der Stärke 7,0 etwa 20.000
  Menschenleben

  November 1970:
  Bei einem Wirbelsturm im damaligen Ost-Pakistan (heute
  Bangladesch)sterben mindestens 300.000 Menschen. Die
  spätere Regierung von Bangladesch spricht sogar von einer
  Million Toten.
(Quelle: APA)

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