Der Kommunismus hat seine Spuren in der armenischen Gesellschaft hinterlassen. So haben die Menschen in Armenien vergessen, dass sie durch das Aktivieren ihrer Kompetenzen und durch demokratische Mitbestimmungsprozesse vor Ort viele Probleme selbst lösen könnten. Mit Unterstützung der Caritas versuchen die Pfarrgruppen und die Priester in den fünf Gemeinden die Menschen für ehrenamtliche Arbeit zugunsten notleidender MitbürgerInnen oder des Gemeinwesens zu gewinnen. Die ersten Erfolge können sich sehen lassen: veraltete Wasserleitungen wurden neu gebaut, ein Fußball- bzw. ein Volleyballplatz für Kinder und Jugendliche ist entstanden, ein Kindergarten wurde renoviert und desolate Straßen repariert. Zu spüren welches Entwicklungspotential vor Ort steckt, hat die TeilnehmerInnen sehr motiviert. mehr
Armenien/Parish Social Ministry
Projekt Granatapfel - Gemeinsam stark
Ein Projekt der Caritas Innsbruck
Ziel dieser Initiative ist eine Stärkung der Zivilgesellschaft.
© Caritas Armenien
Katnarat, Katnaghbyuir, Petrovka, Saratovka und Blagodarnoye - das sind die fünf Orte in der Region Lori im Norden Armeniens, in denen lokale Pfarrgruppen angefangen haben gemeinsam mit freiwilligen HelferInnen die Dorfgemeinschaften und das Veranwortungsbewusstsein für ihre Nächsten zu stärken - d.h. ihr Schicksal ein Stück weit selbst in die Hand zu nehmen.
