Die indonesische Insel Nias wurde innerhalb kürzester Zeit von zwei schweren Naturkatastrophen heimgesucht: im Dezember 2004 vom Tsunami und im März 2005 von einem verheerenden Erdbeben. Viele Kinder wurden dadurch über Nacht zu Vollwaisen. Wenn sich keine Nachbarn oder Verwandten ihrer annehmen konnten, waren diese Kinder völlig auf sich allein gestellt. Um den Kindern so schnell wie möglich ein neues Zuhause zu geben, wurde nach dem Tsunami im kleinen Ort Gidö ein Waisenhaus errichtet.
Die 30 Säuglinge und Kleinstkinder, die das Beben glücklicherweise unversehrt überlebten, wurden ebenfalls im Waisenheim in Gidö untergebracht. Dieses ist seitdem eines der wenigen funktionierenden Kinderheime auf Nias.
Zufluchtsort für die ärmsten Kinder
Vor allem Kinder sind nach wie vor von Armut und Vernachlässigung betroffen. Den aller ärmsten von ihnen - meist Vollwaisen - bietet das Kinderheim in Gido seit Jahren einen Ort der Zuflucht und Geborgenheit. Das größte Problem ist aber nach wie vor der Platzmangel. mehr










