5.100 Roma leben dort unter menschenunwürdigen Bedingungen. In 2/3 der Häuser gibt es kein fließendes Wasser. Fast 77 Prozent leben unter der Armutsgrenze und müssen mit 1,50 Euro am Tag über die Runden kommen. Die Roma erleben im Alltag ständige Diskriminierung was den Zugang zu Wohnen, Arbeit und Sozialleistungen betrifft.
Nur 66 Prozent der Roma-Kinder gehen zur Schule, gar nur 17 Prozent der Jüngsten besuchen den Kindergarten. Es ist daher kein Wunder, dass junge Menschen kaum Perspektiven für ihre Zukunft haben. Doch Marius hat es trotz dieser widrigen Bedingungen geschafft dem Kreislauf der Armut zu entkommen. Mithilfe der Caritas besuchte er die Roma-Schule in Sf. Gheorghe.
1996 wurde die Schule mitten im Armenviertel eröffnet. 150 Kinder und Jugendliche besuchen zurzeit die Schule, 50 Kinder den Kindergarten. Nach Abschluss der achtjährigen Ausbildung haben die Jugendlichen die Möglichkeit einen Beruf zu erlernen. mehr
