Dana und Narcisa wurden im Jahr 2000 im Kinderheim "Mama Copil" untergebracht. Die Mädchen waren damals acht und zehn Jahre alt. Ihr Vater, bei dem sie zuvor gewohnt hatten, war Alkoholiker und hat schließlich sogar die Wohnung verkauft, um seine Sucht zu finanzieren. Ohne Arbeit und Unterkunft konnte er sich nicht mehr um die Kinder kümmern. Die Mutter leidet unter einer psychischen Krankheit. Die Mädchen in ihre Obhut zu geben war ausgeschlossen. Der Vater starb im Jahr 2002. Eine Tante ist die einzige Angehörige, die sich ab und zu nach dem Wohlbefinden von Dana und Narcisa im Kinderhaus "Mama Copil" erkundigt. Das Kinderhaus "Mama Copil" liegt am Rande von Temesvar. Hier haben 12 Kinder ein neues Zuhause gefunden. Betreut werden sie von Benediktinerschwestern. Die Kinder haben trotz ihres kurzen Lebens schon eine lange Leidensgeschichte hinter sich und sie benötigen spezielle Betreuung. mehr
Rumänien / Kinderhaus Freidorf
Neues Zuhause für Waisenkinder
Ein Projekt der Caritas Graz-Seckau
© Caritas Graz
Das Team des Kinderheimes in Freidorf gibt verlassenen Kinder und solchen aus prekären Verhältnissen ein neues Zuhause und eine neue Familie.
