Schritt für Schritt

Frauenprojekt in Rumänien

Ein Projekt der Caritas Linz

© Caritas

Häuser, die an Hütten Slums erinnern, und Kinder, die auf der Straße leben: Das gibt es mitten in Europa. In vielen dieser Häuser leben Frauen, die es nicht mehr schaffen, für sich und ihre Kinder zu sorgen. Oft suchen diese, vernachlässigt und vom Hunger getrieben, auf der Straße ihr Durchkommen. 

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So wie Olga: sie haust mit sechs Kindern in einer abbruchreifen Hütte. Ihr Mann wurde im Vorjahr vom Zug überfahren, da war sie gerade mit dem sechsten Kind schwanger. In ihrem Haus, das ihr die Gemeinde zur Verfügung gestellt hat, gibt es kein Wasser und keinen Strom. Nur die älteste Tochter geht zur Schule, der älteste Sohn leidet an Epilepsie. 

Elisabeth, die in derselben Straße wohnt, geht es nicht viel besser. Sie soll aus ihrer Hütte delogiert werden. Ihr Mann hat sich ins Ausland abgesetzt, zwei Kinder leben noch bei ihr. Sozialhilfe und Kinderbeihilfe reichen nicht einmal für Essen. Für die Medikamente,  die sie dringend nach ihrer Bandscheibenoperation nehmen soll, hat sie kein Geld. Die Hoffnung auf Arbeit hat sie schon aufgegeben.

Die Caritas in der südwest-rumänischen Stadt Petrosani möchte für Mütter in Not ein Hilfsprogramm beginnen. Neben konkreter materieller Hilfe sollen die Frauen vor allem wieder lernen, für sich und ihre Kinder zu sorgen. mehr

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