Basisgesundheitsversorgung im Südsudan

Medizinische Grundversorgung

Die ärztliche Versorgung wird für die Dorbewohner verbessert.
Die ärztliche Versorgung wird für die Dorbewohner verbessert.

Jeder Mensch hat das Recht auf medizinische Grundversorgung. Im Südsudan kann jedoch, auch 4 Jahre nach Ende des Bürgerkriegs, die Bevölkerung nicht ausreichend medizinisch versorgt werden. Überwiegend in den ländlichen Gebieten gilt es die Gesundheitsinfrastruktur auszubauen.

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In der Provinz Lakes im Süden des Sudans ist die Gesundheitsversorgung nicht ausreichend. Es mangelt an Gebäuden, Geräten, Medikamenten und aus- gebildetem Fachpersonal wie Ärztinnen, Schwestern, PflegerInnen und LabortechnikerInnen.  Viele Menschen sterben noch an versorgbaren Krankheiten. Infektionen, besonders bei Kindern, sind sehr häufig. Es fehlt an dem nötigen Wissen oder der Möglichkeit, aufgrund von teilweise mangelhaften hygienischen Zuständen, Infektionskrankheiten leicht zu vermeiden.

Die medizinische Versorgung ist auf kleine Stationen, sogenannte Primary Health Care Units, beschränkt. Hier werden die gängigsten Krankheiten, wie Malaria, Durchfall oder Blutvergiftungen, behandelt. Noch müssen die Menschen jedoch weite Strecken zurück- legen, um zur nächstgelegenen "Gesundheits- station" zu gelangen und versäumen deshalb oftmals eine rechtzeitige Behandlung. Es ist besonders wichtig, diese Stationen weiter auszubauen, so dass sie für weite Teile der Bevölkerung leicht zugänglich sind. mehr

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Dieses Projetk wird von der Austrian Development Agency (ADA) gefördert.