Kolpona Marandy ist das jüngste von fünf Kindern. Sie war fünf Jahre alt, als ihr Vater an Herzversagen verstarb. Somit ging die gesamte Vormundschaft für Mutter und Kinder an ihren damals erst 12 Jahre alten Bruder Ray über. Kolponas Mutter Rita versuchte sich und ihre Kinder mit Körbeflechten finanziell über Wasser zu halten. Doch wegen Ritas früher Witwenschaft und weil Ray noch viel zu jung war, um als Familienoberhaupt zusätzlich Geld zu verdienen, verarmte die Familie zusehends. Während eines Rundgangs in den Slumvierteln von Khulna wurde Schwester Domenica Sapetti auf die aussichtslose Situation von Rita und ihren Kindern aufmerksam. Die Leiterin des Bethany-Hauses sorgte sofort dafür, dass die Kleinfamilie ins Mutter-Kind-Zentrum aufgenommen wurde. mehr
Bangladesch/Mutter-Kind-Zentrum
Schutz für Mütter, Bildung für Kinder
Ein Projekt der Caritas Innsbruck
Eine gute Ausbildung bewahrt die Mädchen vor der Zwangsheirat.
© Caritas Innsbruck
Hunderten von Frauen und ihren Kindern bietet das Mutter-Kind-Zentrum in Khulna Zuflucht und Beistand. Während die Mütter eine Berufsausbildung absolvieren, werden ihre Kinder im angschlossenen Kindergarten und den Schulen liebevoll umsorgt und auf ein selbstbestimmtes Leben vorbereitet.
