Moldawien ist eines der ärmsten Länder Europas. Ein Viertel der Bevölkerung hat das Land verlassen und arbeitet im Ausland. Über 50.000 Kinder wurden nach offiziellen Angaben zurückgelassen. Viele dieser Kinder leiden Hunger, sind krank und gehen nicht in die Schule, weil sich niemand um sie kümmert. In der Stadt Pirita wurde eine "Stadt der Kinder" errichtet, wo 130 verlassene Kinder ein neues zu Hause finden.
Zukunftsperspektiven schaffen
In Moldawien gibt es kein funktionierendes Gesundheits-, Bildungs- und Sozialwesen, der Großteil der Bevölkerung lebt ohne Strom und fließendes Wasser. Wer es sich leisten kann, verlässt das Land. Zurück bleiben alte und kranke Menschen. Die verlassenen Kinder und Jugendlichen leben unter sehr schwierigen Bedingungen, zum Teil auf der Straße. Verschiedene kirchliche Organisationen sind aktiv, um diesen Kindern Lebens- und Zukunftsperspektiven zu verschaffen. mehr
