Hospiz

Hospiz bedeutet, sterbenden und schwer kranken Menschen Hilfe zu geben, sie zu unterstützen und ihren Angehörigen durch Trauerbegleitung und Beratung über die schwere Zeit zu helfen. Viele ehrenamtliche MitarbeiterInnen sind in der Hospizarbeit engagiert. Der Caritas-Schwerpunkt liegt auf mobilen Hospizdiensten und mobilen Palliativteams. In Wien gibt es zusätzlich ein Tageshospiz und in Kooperation mit anderen Trägern gibt es ein solches auch in Salzburg und in Innsbruck ein stationäres Hospiz.

In den mobilen, semistationären und stationären Hospizangeboten ist die Caritas ständig bestrebt, hohe Qualität zu bieten. Ebenso geht es darum, in den Pflege- und Betreuungseinrichtungen den Hospizgedanken zunehmend mit Leben zu erfüllen. Die PatientInnen und KlientInnen sollen sich wohl und geborgen fühlen, Vertrauen gewinnen und Chancen erhalten, ihr Leben neu zu sehen, und es würdig und wertvoll zu Ende zu führen.

Was bleibt von uns, wenn wir gehen? Was ist uns wichtig, im Blick auf die Endlichkeit des Lebens, welche Spuren haben wir hinterlassen? Wie will ich sterben?

Die Caritas Wien hat "Lebensmasken" von bekannten österreichischen Persönlichkeiten angefertigt. Ort der Aktion war ein Caritas Pflegehaus, wo auch das Mobile Caritas Hospiz seinen Sitz hat. Ein fachkundiger Maskenbildner arbeitete sorgfältig die Gesichtslinien und Lebensspuren nach. Im Anschluss erzählten die bekannten Gäste von ihren Lebens- und Todeserfahrungen und wie sie selbst gerne sterben möchten.

Karl Markovics

Robert Menasse

Josef Zotter

Barbara Coudenhove-Kalergi

Barbara Stöckl

Christiane Hörbiger

Cornelius Obonya

  • Seite drucken
  • Link versenden
  •                                                                         
  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • Delicious
  • Digg!

Standpunkte der Caritas

Menschenwürdig bis zuletzt:

Positionspapier Hospiz (pdf)