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Jahresbericht 2002

Arbeit im Zeichen der GegenSÄTZE

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Unter dem Titel "GegenSÄTZE" veröffentlicht die Caritas den Jahresbericht 2002. Ein Kommentar von Caritas-Präsident Franz Küberl.

Einmal im Jahr ist es wichtig, die Arbeit der Caritas auf den Punkt oder, weil sie so umfangreich ist, auf 52 Seiten zu bringen. Viele Zahlen, Daten, Fakten und Geschichten erzählen davon, was 7.400 hauptberufliche und 24.000 ehren- amtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit vollem Einsatz bewirkt haben.

Mit GegenSÄTZEN wollen wir in diesem Jahresbericht ein paar Spannungen herausgreifen, die wir in unserer Arbeit deutlich spüren. Etwa die Ansprüche der Konsumgesellschaft, die arme Menschen ausgrenzt und sie kaum wieder in die Mitte lässt.

Oder eine Welt, die auch medial enger zusammenrückt, in der die reichen Industrieländer die Anliegen der Menschen im armen Süden aber kaum ernst nehmen.

Und eine Gesellschaft, die gerne ihr ganzes Leben jung und fit sein möchte. Die aber vor der Heraus- forderung steht, vielen Menschen, die Gott sei Dank älter werden, auch einen menschenwürdigen Lebensabend zu sichern. Das Jahr 2002 wird uns auf jeden Fall wegen des Jahrhunderthochwassers in Erinnerung bleiben. Noch nie haben wir eine so große Welle der Hilfsbereit- schaft in Österreich erlebt. Mir ganz persönlich wird auch meine Projektreise nach Malawi in Erinnerung bleiben, wo engagierte Frauen versuchten, Geld
und Lebensmittel für hungerleidende Menschen zu sammeln. Allein, es hatte niemand etwas zu teilen. Sie haben ein Recht, auf unsere Hilfsbereitschaft zu zählen.

Auch jeder von Ihnen ist ein Teil der Caritas. Denn ohne die vielen Spender und Spenderinnen, Firmen und Sponsoren, Unterstützerinnen und Unterstützer wäre die Caritas wohl ein Windrad ohne Wind.

Mit Ihrem Engagement, Ihrer Begeisterung, Ihrer Hilfe können wir helfen. Vielen herzlichen Dank dafür.

Ihr

Franz Küberl

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