Jahresbericht 2009

Jahresbericht 2009 - Das Beste geben

Kleines Mädchen lächelt und spielt mit der Hand der Mutter.

Download Jahresbericht 2009

Caritas sind wir alle. Die Caritas wird getragen von vielen tausenden Menschen. Was sie verbindet, ist nicht allein das großgeschriebene C der Caritas als die Hilfsorganisation, sondern vielmehr das kleingeschriebene c der caritas, der Nächstenliebe. Allen ist dabei - bewusst oder unbewusst - das Gleichnis vom Barmherzigen Samariter ein Vorbild: Es geht sowohl um die Kraft, sich dem zuzuwenden, der jetzt Hilfe braucht, als auch darum, das Beste zu geben, zu dem man imstande ist. Darin gründet wohl das Engagement der freiwilligen und hauptberuflichen Caritas-MitarbeiterInnen. Die Unterstützung erfolgt immer auf Augenhöhe: Gemeinsam mit den Menschen in unseren Pflegewohnhäusern, Behinderteneinrichtungen, Obdachlosenhäusern oder auch in den Auslandshilfeprojekten wollen wir an einer besseren Zukunft bauen. Einige dieser Kinder, Frauen und Männer stellen wir Ihnen deshalb in diesem Jahresbericht vor. Das Jahr, auf das wir zurückblicken, hat viele neue Herausforderungen gebracht. Viele der Katastrophen, mit denen die Caritas in der Auslandshilfe zu tun hatte, sind heute schon weit aus dem Bewusstsein der Menschen gerückt. Wie genau erinnern Sie sich noch an die Überflutungen auf den Philippinen oder an das Erdbeben in Indonesien? In solchen Katastrophensituationen haben wir den Menschen über das internationale Caritas-Netzwerk Beistand geleistet. Das Jahr 2009 war zudem das Jahr, in dem die Wirtschaftskrise voll ausgebrochen ist. Auch in den Sozialberatungsstellen hat sich die Anzahl der Hilfe suchenden Menschen um ein Viertel erhöht. Das ist ein Zuwachs, den wir bisher noch nie feststellen mussten. Wir reagierten darauf, indem wir die ÖsterreicherInnen verstärkt um Spenden baten. So konnten wir die Mittel für Menschen in Not aufstocken. Gleichzeitig suchen wir immer wieder nach neuen Wegen, um die Not in unserem Land zu bekämpfen. Vieles wäre ohne den Einsatz von SpenderInnen, SponsorInnen und Freiwilligen nicht möglich gewesen. Ich möchte mich bei Ihnen allen dafür bedanken, dass Sie uns im Jahr 2009 Ihr Vertrauen geschenkt und den Ball der Nächstenliebe aufgenommen haben. Gemeinsam konnten und können wir viel erreichen.

Ihr
Franz Küberl,
Caritas-Präsident

 

  • Seite drucken
  • Link versenden
  •                                                                         
  • Twitter
  • Facebook
  • MySpace
  • Delicious
  • Digg!