Not im Inland

Gemeinsam helfen wir von Armut betroffenen Menschen in Österreich

Mehr als 1,5 Millionen Menschen in Österreich sind armuts- oder ausgrenzungsgefährdet. Besonders betroffen sind Kinder und Jugendliche aus Ein-Eltern-Haushalten, Familien mit drei und mehr Kindern und Menschen mit Migrationshintergrund. 70.000 Kinder und Jugendliche sind auf Mindestsicherung angewiesen. Wer von Anfang an mit der harten Realität materieller Not konfrontiert ist, startet einen Meter hinter der Startlinie ins Leben.

Jede Hilfe bei den Heizkosten, jede warme Suppe und jedes Gespräch sind für Menschen in Not eine große Unterstützung. Möglich ist diese Hilfe nur dank des Engagements der Spenderinnen und Spender. Mit Hilfe der Österreicherinnen und Österreicher, als lebendige und engagierte Zivilgesellschaft, setzen wir uns täglich für Menschen in Not in Österreich ein.

Was Ihre Spende bewirkt

  • 20 Euro schenken einer armutsbetroffenen Jungfamilie die Erstausstattung für ihr Baby.
  • 30 Euro helfen Menschen in Notsituationen mit Heizkostenzuschüssen, Energieberatung oder der Reparatur von defekten Heizungen.
  • 33 Euro schenken einer Mutter und ihren Kindern in Not eine Nacht im Mutter-Kind Haus.
  • 50 Euro kostet ein Schlafsack, der obdachlose Menschen in kalten Nächten auf der Straße wärmt.

Hilfe für Menschen in Not in Ihrer Region

Gemeinsam helfen, zusammen leben

Insgesamt sind es 1600 Orte in ganz Österreich, an denen die Caritas Menschen in Not hilft. In den Bereichen Pflege, Menschen mit Behinderungen, Hospiz, in den Sozialberatungsstellen, im Einsatz für Familien in Not oder für ältere Menschen, die sich die Heizung nicht leisten können und in der Flüchtlingshilfe. Ohne die 40.000 freiwilligen Helferinnen und Helfer, ohne die engagierten Menschen in den Pfarren und ohne die vielen Spenderinnen und Spender wäre diese Hilfe nicht möglich.

Wir sind sicher, die Gemeinschaft fängt Menschen in Not auf.

Das haben auch die mehr als 15.000 Menschen gezeigt, die sich seit vergangenem Sommer zusätzlich bei der Caritas als Freiwillige gemeldet haben, um für Menschen auf der Flucht da zu sein. Sie haben an Bahnhöfen, Grenzen und an vielen anderen Orten Großartiges geleistet. Sehr viele von ihnen engagieren sich bis heute. Dieser neue Zusammenhalt in unserer Gesellschaft kommt gerade zur rechten Zeit.

Wir ist größer als Ich

Gemeinsam können wir helfen.

Wir beziehen Stellung und sagen, dass wir die aktuellen Herausforderungen meistern können. Gemeinsam.

Inlandshilfe in Vorarlberg

Die Caritas hilft österreichweit an 1.600 Schauplätzen. Beispielsweise in Vorarlberg, wo diese Woche gemeinsam mit der Presse einige Projekte besucht wurden.

"Unsere Politikerinnen und Politiker vergessen bei ihren aktuellen Rechenbeispielen rund um geplante Kürzungen und Deckelungen bei der Mindestsicherung oft, worum es dabei eigentlich geht: nämlich um Frauen, Männer und Kinder, Familien, die sich von einem Monat zum nächsten sorgen und abmühen," Caritas Präsident Michael Landau beim Auftakt unserer Inlandshilfe-Kampagne.

In Götzis in Vorarlberg wird im Rahmen des Projekts "start2work" versucht, mit einem elfwöchigen Qualifizierungskurs Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren. Bei 62 Prozent gelingt es.

Der 30-jährige Syrer Mohsen Osman ist nun nicht mehr voll auf die Mindestsicherung angewiesen - er trägt mit Stolz den dunkelblauen Firmenpullover des "DorfElektrikers".

Im "Carla Tex" in Hohenems finden bis zu 50 Langzeitarbeitslose hier pro Jahr die Möglichkeit, die zig Tonnen an gespendeter Kleidung in Gustostückerl für den Second-Hand-Verkauf und Ware für die Weiterverarbeitung (etwa zu industriellen Putzfetzen) zu trennen.

PS: Unser herzlicher Dank gilt unseren Hauptsponsoren Erste Bank und Sparkassen, die diese Kampagne erst ermöglichen!