Kinder- und Familienzentrum Charkiw - Ukraine

Kinder werden in einer Schule unterrichtet.

Foto: Caritas

Dieses Projekt in der ostukrainischen Stadt Charkiw bietet jährlich bis zu 700 Kindern und Familien aus sozial prekären und wirtschaftlich benachteiligten Verhältnissen sowie Familien, die vor den Kampfhandlungen aus den Separatistengebieten nach Charkiw geflohen sind, Hilfe und Unterstützung bei der Bewältigung ihres Alltags.  

In der Krise seit 25 Jahren

In den letzten 25 Jahren ist die Ukraine nie aus der wirtschaftlichen Krise heraus gekommen, in die sie nach ihrer Unabhängigkeit von der Sowjetunion geraten war. Im Jahr 2014 kam auch eine politische Krise hinzu, ausgelöst von den Maidan-Ereignissen im Jahr 2014, der Annexion der Krim durch Russland und dem militärischen Konflikt in der Ost-Ukraine.

 

Projekt für die Schwächsten

Einrichtungen wie das Kinder- und Familienzentrum des Sozialen Hilfsdienstes Charkiw besonders wichtig. Die Organisation kümmert sich um die schwächsten Gruppen der Bevölkerung: Kinder und Jugendliche ohne Eltern bzw. aus benachteiligten Familien, AlleinerzieherInnen, sozial und wirtschaftlich prekär lebende Familien, und seit 2014 auch Binnenflüchtlinge.

 

Lernhilfe, Betreuung, Sozialberatung

Im Kinder- und Familienzentrum des Sozialen Hilfsdienstes in einer Plattenbausiedlung der Stadt Charkiw erhalten die BesucherInnen und Rat suchenden all das, was für ihre individuelle Situation wichtig ist: Lernhilfe und kreative Nachmittagsbetreuung für die Kinder und Jugendlichen, Sozialberatung für die Erwachsenen, Eltern-Kind-Aktivitäten, spezielle Angebote für Flüchtlinge. 

Dieses Projekt wird von der Caritas Wien in Zusammenarbeit mit dem Sozialen Hilfsdienst Charkiw betreut.

Wie Ihre Hilfe ankommt

  • Mit 55 Euro sichern Sie den Besuch von zehn Kindern für ein Jahr im Kinder- und Familienzentrum.