Spenden gegen den Hunger

Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger. Wir sehen nicht länger zu!

  • Jedes dritte Kind in Afrika ist chronisch unternährt.
  • Mit 7 Euro können wir die Ernährung eines Kindes einen Monat lang sichern.
  • Gemeinsam wollen wir 150.000 Kinder vor dem Hunger bewahren.

150.000

Kinder

Wir sagen Danke! Mit der Hilfe von Spenden aus Österreich können 150.000 Kinder vor dem Hunger bewahrt werden.

Es ist großartig, dass wir für den Sommer 2018 berichten können, dass wir unser Ziel, Mittel zu lukrieren, um 150.000 Kinder vor Hunger zu bewahren, erreicht haben. „Ich möchte mich bei allen bedanken, die die Caritas schon jetzt mit Spenden unterstützt haben und die das auch in Zukunft tun werden. Danke für Ihre Hilfe“, sagt Auslandshilfechef Christoph Schweifer.

Insgesamt unterstützt die Österreichische Caritas 55 Projekte in Afrika und Asien, um langfristig den Skandal des Hungers endgültig zur Geschichte zu machen. Das Globale Ziel der Vereinten Nationen, Hunger bis in das Jahr 2030 zu beseitigen, ist erreichbar. Die Caritas leistet dazu einen Beitrag.

So können wir konkret dank Ihrer Unterstützung helfen:

Burundi

In Burundi unterstützt die Caritas ein Ernährungszentrum in der Stadt Gitega. Dort finden stark unterernährte Kinder Aufnahme und werden mit notwendiger Zusatznahrung versorgt. Zusätzlich berät Schwester Godelive und ihr Team die Mütter, wie sie Mangelernährung vorbeugen können.

Südsudan

Im Südsudan, wo ein Drittel der Bevölkerung auf der Flucht ist, können 3000 Flüchtlingsfamilien und ihre Kinder mit Nahrungsmitteln versorgt werden. Die Familien, die in der Hauptstadt Juba betreut werden, bekommen einmal monatlich eine Essensration aus Mehl, Bohnen, Öl und Salz.

Senegal

Im Senegal, in der Gemeinde Oulampane, werden Ziegen und Schafe v.a. an Frauengruppen vergeben. Damit können die Frauen für sich und ihre Kinder zusätzliches Einkommen sichern und den Kindern eine nahrhafte Mahlzeit bieten.

Demokratische Republik Kongo

In der Demokratischen Republik Kongo kann die Caritas mit den Mitteln der Kampagne ein Ernährungszentrum in der Nähe der Hauptstadt Kinshasa betreuen. Dorthin kommen verzweifelte Mütter mit ihren Kindern, die dramatische Symptome von Unterernährung zeigen. Die Kinder werden versorgt, es wird ihnen überlebensnotwendige Zusatznahrung verabreicht und zusätzlich werden die Frauen geschult, wie sie diese selbst zubereiten und ihre Kinder vor Unterernährung bewahren können. 

Äthiopien

In Äthiopien können wir dank Ihrer Hilfe über 1.000 Familien und ihre Kinder mit Trainings, Saatgut, Tierhaltung und notwendigen landwirtschaftlichen Geräten dabei unterstützen, dass sie auf ihren Feldern mehr und diversifiziert anbauen können, d.h. auch unterschiedliche Getreidesorten sowie Gemüse. Dadurch kann die Ernte gesteigert und eine ausgewogene Nahrung v.a. für die Kinder sichergestellt werden.

 

Wir freuen uns weiter über Ihre Spende:

So wirkt Ihre Spende

Die Caritas hilft im Kampf gegen den Hunger auf zwei verschiedenen Ebenen:

  1. Nothilfe: Wir retten Menschen während einer Hungerkrise vor Unter- und Mangelernährung.
  2. Langfristige Hilfe: Wir helfen dabei, dass sich die Betroffenen auch nach der Krise selbst versorgen können.

1. Nothilfe in der Hungerkrise

In der Nothilfe werden Menschen so rasch wie möglich mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln versorgt. Unterernährte Kinder und alte Menschen bekommen Zusatznahrung, damit ihre geschwächten Körper besser gegen Krankheiten gewappnet sind.

Lesen Sie hier, wie eine Essensverteilung für 5.000 Menschen funktioniert.

2. Langfristige Projekte für eine Zukunft ohne Hunger

Eine Frau auf einem Feld in Afrika

Gleichzeitig arbeitet die Caritas mit Ihrer Unterstützung in derzeit 50 Projekten an der langfristigen Bekämpfung des Hungers. Betroffene werden dabei unterstützt, wieder für sich selbst sorgen zu können. Kleinbäuerinnen und -bauern erhalten Saatgut, Geräte und Nutztiere und werden in Anbaumethoden, Lagerung und Vermarktung geschult.

Ernten > hungern: Frauen an vorderster Front gegen den Hunger

Sie arbeiten auf Feldern, ernähren Kinder, teilen ihr Wissen und helfen in Not: Weltweit sind Frauen die wichtigsten Akteurinnen im Kampf gegen Unter- und Mangelernährung. Ob als Mütter, Bäuerinnen, Geschäftsfrauen oder Lehrerinnen; sie leisten einen entscheidenden Beitrag zur Lösung des Problem Hungers.

In den ärmsten Ländern Afrikas kümmern sich Frauen um die Ernte, um Kinder und kranke Familienmitglieder. Während einer Krise oder Naturkatastrophe sind es zuerst die Frauen, die zugunsten ihrer Familie auf Essen verzichten. Weil sie die Hauptlast zur Versorgung ihrer Familien tragen, ist es entscheidend, Frauen besonders zu fördern.

Multimedia-Reportage: Kämpferinnen gegen den Hunger

Beste Lösung: Unterstützung kleinbäuerlicher Landwirtschaft

Die beste Art und Weise, den Skandal des Hungers zu beenden, ist die Unterstützung kleinbäuerlicher Landwirtschaft, insbesondere dort, wo es um die Anpassung an den Klimawandel geht. Oft sind es vergleichsweise einfache Dinge, die in der Landwirtschaft hilfreich sein können:

  • Zugänge zu Märkten
  • Saatgut
  • verbessertes Werkzeug
  • Land
  • kleine Kredite

Lernen Sie hier fünf Projekte kennen, in denen Frauen die Welt verändern

Projekte gegen den Hunger in Burundi

In Burundi hungern Kinder zwischen grünen Feldern. Jedes zweite Kind leidet unter den Folgen von Unter- und Mangelernährung. Das kleine Land im Herzen Afrikas ist einer der ärmsten Staaten der Welt. 90 Prozent der Menschen leben als Selbstversorger. Frauen dominieren die Landwirtschaft, doch die Felder sind nicht produktiv genug, um ihre Familien zu versorgen.

So hilft die Caritas in Burundi

  • In Muramvya erhalten 3.200 Familien verbessertes Saatgut, Schweine und Ziegen sowie Trainings in nachhaltiger Landwirtschaft.
  • In Gitega unterstützt die Caritas drei Waisenhäuser des Schwesternordens „Neues Leben in Versöhnung“, in denen insgesamt 300 Kinder Aufnahme finden.
  • In Ernährungszentren finden Familien Hilfe für ihre unterernährten Kinder

Zusätzlich verteilt die Caritas im Rahmen des „Schenken mit Sinn“-Programms Ziegen an arme Familien, alleinstehende Frauen, Witwen und Pflegefamilien.

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Bericht aus Burundi

Stefanie Jeller für radio Klassik Stephansdom

Stefanie Jeller von radio Klassik Stephansdom war mit uns in Burundi und schildert ihre Eindrücke aus einem Land, dass nicht hungern müsste.