Spenden gegen den Hunger

Alle 10 Sekunden stirbt ein Kind an Hunger. Wir sehen nicht länger zu!

  • Jedes dritte Kind in Afrika ist chronisch unternährt.
  • Mit 7 Euro können wir die Ernährung eines Kindes einen Monat lang sichern.
  • Gemeinsam wollen wir 150.000 Kinder vor dem Hunger bewahren.

So viel haben wir schon geschafft:

Spendenziel
1.050.000,-
1 SpenderInnen
Spendenstand
735,-
1 SpenderInnen

Jetzt die Ernährung eines Kindes für einen Monat sichern:

So wirkt Ihre Spende

Die Caritas hilft im Kampf gegen den Hunger auf zwei verschiedenen Ebenen:

  1. Nothilfe: Wir retten Menschen während einer Hungerkrise vor Unter- und Mangelernährung.
  2. Langfristige Hilfe: Wir helfen dabei, dass sich die Betroffenen auch nach der Krise selbst versorgen können.

1. Nothilfe in der Hungerkrise

In der Nothilfe werden Menschen so rasch wie möglich mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln versorgt. Unterernährte Kinder und alte Menschen bekommen Zusatznahrung, damit ihre geschwächten Körper besser gegen Krankheiten gewappnet sind.

Lesen Sie hier, wie eine Essensverteilung für 5.000 Menschen funktioniert.

2. Langfristige Projekte für eine Zukunft ohne Hunger

Eine Frau auf einem Feld in Afrika

Gleichzeitig arbeitet die Caritas mit Ihrer Unterstützung in derzeit 50 Projekten an der langfristigen Bekämpfung des Hungers. Betroffene werden dabei unterstützt, wieder für sich selbst sorgen zu können. Kleinbäuerinnen und -bauern erhalten Saatgut, Geräte und Nutztiere und werden in Anbaumethoden, Lagerung und Vermarktung geschult.

Ernten > hungern: Frauen an vorderster Front gegen den Hunger

Sie arbeiten auf Feldern, ernähren Kinder, teilen ihr Wissen und helfen in Not: Weltweit sind Frauen die wichtigsten Akteurinnen im Kampf gegen Unter- und Mangelernährung. Ob als Mütter, Bäuerinnen, Geschäftsfrauen oder Lehrerinnen; sie leisten einen entscheidenden Beitrag zur Lösung des Problem Hungers.

In den ärmsten Ländern Afrikas kümmern sich Frauen um die Ernte, um Kinder und kranke Familienmitglieder. Während einer Krise oder Naturkatastrophe sind es zuerst die Frauen, die zugunsten ihrer Familie auf Essen verzichten. Weil sie die Hauptlast zur Versorgung ihrer Familien tragen, ist es entscheidend, Frauen besonders zu fördern.

Multimedia-Reportage: Kämpferinnen gegen den Hunger

Beste Lösung: Unterstützung kleinbäuerlicher Landwirtschaft

Die beste Art und Weise, den Skandal des Hungers zu beenden, ist die Unterstützung kleinbäuerlicher Landwirtschaft, insbesondere dort, wo es um die Anpassung an den Klimawandel geht. Oft sind es vergleichsweise einfache Dinge, die in der Landwirtschaft hilfreich sein können:

  • Zugänge zu Märkten
  • Saatgut
  • verbessertes Werkzeug
  • Land
  • kleine Kredite

Lernen Sie hier fünf Projekte kennen, in denen Frauen die Welt verändern

Projekte gegen den Hunger in Burundi

In Burundi hungern Kinder zwischen grünen Feldern. Jedes zweite Kind leidet unter den Folgen von Unter- und Mangelernährung. Das kleine Land im Herzen Afrikas ist einer der ärmsten Staaten der Welt. 90 Prozent der Menschen leben als Selbstversorger. Frauen dominieren die Landwirtschaft, doch die Felder sind nicht produktiv genug, um ihre Familien zu versorgen.

So hilft die Caritas in Burundi

  • In Muramvya erhalten 3.200 Familien verbessertes Saatgut, Schweine und Ziegen sowie Trainings in nachhaltiger Landwirtschaft.
  • In Gitega unterstützt die Caritas drei Waisenhäuser des Schwesternordens „Neues Leben in Versöhnung“, in denen insgesamt 300 Kinder Aufnahme finden.
  • In Ernährungszentren finden Familien Hilfe für ihre unterernährten Kinder

Zusätzlich verteilt die Caritas im Rahmen des „Schenken mit Sinn“-Programms Ziegen an arme Familien, alleinstehende Frauen, Witwen und Pflegefamilien.

Das haben wir 2017 geschafft

100.000 Menschen dank Ihrer Hilfe vor dem Hunger bewahrt!

Eine unfassbare Zahl! Zum Vergleich: Die Stadt Innsbruck hat rund 120.000 Einwohner.

So konnten wir beispielsweise helfen:

  • Wir konnten im Südsudan in den Regionen Juba, Rumbek und Rimenze rund 30.000 Menschen mit Nahrungshilfe unterstützen. In 3 Ernährungszentren erhalten 900 Babys und Kleinkinder bis zum 5. Lebensjahr dreimal wöchentlich eine nahrhafte Mahlzeit aus Reis, Linsen, Bohnen und Gemüse.
  • In Kenia konnten dank Ihnen bisher insgesamt 65.000 Menschen mit Nahrungsmitteln, Nahrungsmittelgutscheinen und Wasser versorgt werden. Zudem ist auch die Bohrung eines Brunnens in Planung, der die Menschen langfristig mit sauberem Wasser versorgen wird. 
  • In Äthiopien bereiten rund 7.200 Menschen im Rahmen eines Cash-for-Work Programmes das Land auf, damit es wieder als Weidegrund genutzt werden kann, sobald Regen fällt. Zudem werden Kinder in Schulen mit Essen versorgt und schwangere Frauen und Kleinkinder erhalten notwendige Spezialnahrung, um für sie eine ausgewogene, nahrhafte Diät zu gewährleisten und somit nachhaltigen Schäden vorzubeugen. 
  • In Uganda konnten dank Ihrer Hilfe bisher 7.000 betroffene Menschen mit Lebensmitteln und Medikamenten versorgt werden.  Im „Bidi Bidi Camp“ (dem zweitgrößten Flüchtlingslager in Afrika) erhalten Menschen Saatgut, Werkzeug und Trainings, um den eigenständigen Anbau von Nahrung auf von der Regierung zur Verfügung gestellten Flächen zu ermöglichen.