2 Jahre nach Taifun Haiyan - Hilfe kommt an

09.11.15

Caritas hilft mit Fischerbooten

Am frühen Morgen des 8. November 2013 traf Taifun Haiyan auf der Insel Samar in Guiuan auf philippinisches Festland. Der Kategorie-5-Taifun erreichte Spitzen-Windgeschwindigkeiten bis zu 315 km/h und gilt damit als stärkster auf Festland getroffene Sturm seit Beginn der Aufzeichnungen.

 

Taifung Haiyan - Bilanz der Zerstörung

  • 6.300 Todesopfer, 28.680 Verletzte und weiterhin über 1.000 vermisste Personen.
  • 14 Millionen Menschen darunter 5.9 Millionen Kinder sind insgesamt von den Folgen des Taifuns betroffen.
  • 1.1 Millionen beschädigte oder vollständig zerstörte Häuser, mehr als 4 Millionen Menschen ohne Obdach. Mehr als 4 Millionen Menschen ohne Dach über dem Kopf.
  • 600.000 Hektar landwirtschaftliche Fläche und 1.1 Millionen Tonnen Ernte zersört.

Hilfe für Taifun-Opfer

Ebenso groß wie die Zerstörung, waren Anteilnahme und internationale Hilfe, die auf die Nachrichten der Taifunkatastrophe auf den Philippinen folgte. Die Caritas Österreich gehört zu jenen Organisationen, die auch nach der Nothilfe noch vor Ort tätigt sind: In der Nothilfephase wurden bis Ende Februar 2014 mehr als 100.000 betroffene Menschen auf den Inseln Cebu, Panay und Negros mit überlebensnotwendigen Gütern, aber auch mit ersten Maßnahmen zu Rehabilitierung versorgt. Im Jänner 2014 wurde das Caritas Büro in Iloilo City auf Panay eröffnet, die Wiederaufbauhilfe wird noch bis Ende 2016 fortgesetzt.

 

So kommt die Hilfe an

Insgesamt hat die Caritas Österreich über die Partner vor Ort über 203.000 Menschen in Nothilfe und Rehabilitierung erreicht. Das ist durch folgende Maßnahmen gelungen:

  • Mehr als 100.000 betroffene Menschen in Cebu, Panay und Negros haben in der Nothilfephase überlebensnotwendige Güter erhalten.
  • 7.500 Menschen erhielten Nutztiere, Saatgut, Boote und Fischereiutensilien und konnten so wieder zurück in den Alltag finden.
  • Im Wiederaufbau und Stärkung von Lebensgrundlagen und Unterkünften hat die Caritas Österreich bislang über 21.600 Menschen erreicht.