Internationaler Tag des Ehrenamtes am 5.12. – Caritas bedankt sich bei Freiwilligen

30.11.17

Landau: „Die Österreicherinnen und Österreicher sind bereit sich zu engagieren. Dieses ‚große Herz‘ ist ein kostbarer Schatz. Es ist, was uns als Gemeinschaft ausmacht und zusammenhält: Solidarität und Nächstenliebe.“

Es sind rund 50.000 Menschen, die sich aktuell in der Caritas-Arbeit für Menschen in Not freiwillig engagieren: Rund um die Uhr spenden sie Zeit, Know-how und Zuwendung für das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun. Das sind ehrenamtliche MitarbeiterInnen in den Pfarren und  Freiwillige in Einrichtungen und Projekten der Caritas. Die Caritas versteht sich demnach auch als Freiwilligenorganisation.

Aktuelle Winterhilfe nur mit Freiwilligen möglich

„Ohne Freiwillige wäre auch in der aktuellen Winternothilfe für obdachlose Menschen vieles nicht möglich“, so Caritas Präsident Michael Landau. „Sie sind fixer und unverzichtbarer Bestandteil der Caritas-Arbeit. So unterstützen etwa freiwillige MitarbeiterInnen den Canisibus, den Suppenbus der Caritas Wien. Es werden Lebensmittel und warme Kleidung ausgegeben und HelferInnen haben immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte der Menschen.“ Freiwillige HelferInnen sind auch in Winternotschlafstellen, wie z.B. der Wiener Gruft, im Einsatz. Österreichweit werden Kältetelefone etwa in Graz, Klagenfurt, Salzburg und Wien - jeden Abend, auch am Wochenende und an Feiertagen betreut.

Not sehen und handeln – Vielfalt der Freiwilligen-Arbeit

Freiwillige unterstützen in der Arbeit mit älteren Menschen, HospizpatientInnen, Menschen mit Behinderungen, wohnungslosen Menschen, MigrantInnen, Menschen auf der Flucht und armutsbetroffenen Menschen und Familien. Auch ein internationaler Freiwilligeneinsatz in einem Projekt der Caritas-Auslandshilfe ist möglich. Freiwillige geben Suppe aus, organisieren Pfarrflohmärkte, geben Deutschunterricht, lesen SeniorInnen vor, begleiten bei Ausflügen. Kinder und Jugendliche engagieren sich in Projekten der youngCaritas uvm.

Caritas Präsident Michael Landau: „Die Caritas verfügt über viele kleine Rettungsboote in unserem Land. Es sind Rettungsboote, die Menschen am Rand des Lebens und am Rand der Gesellschaft erreichen. Doch klar ist, der Motor dieser Rettungsboote sind die Menschen, die unsere tägliche Arbeit mittragen.“

Freiwilliges Engagement braucht Aufmerksamkeit

Die Caritas ermutigt aktiv zu freiwilligem Engagement, schult ihre freiwilligen MitarbeiterInnen je nach ihrem Einsatzbereich und schafft geeignete Rahmenbedingungen, damit das Engagement für alle Seiten gelingt und zu einem bereichernden Miteinander wird. Dabei ist die Caritas offen für alle, die gesellschaftliche Mitverantwortung übernehmen wollen. Sie will Menschen ermutigen, ihre Talente und Fähigkeiten zum Wohle aller zu entfalten und einzusetzen. 

Landau: „Es gibt einen guten Grundwasserspiegel der Solidarität und Nächstenliebe in unserem Land. Und das lässt sich durchbuchstabieren von Bundesland zu Bundesland, in den Sozialberatungsstellen, in den pfarrlichen Wärmestuben, in den Familienzentren, den Mutter-Kind-Häusern, den Lerncafés, den Projekten für langzeitarbeitslose Menschen, in der Hilfe für Menschen mit Behinderungen oder auf der Flucht, bis hin zur Pflege und zur Hospizarbeit, um nur einige Felder zu nennen. Daher gilt mein großes DANKE den vielen engagierten Freiwilligen an so vielen Orten in ganz Österreich. Dass in unserem Land so viele Menschen bereit sind, anderen Menschen zu helfen, das ist ein hoher Wert. Unser Land wäre um vieles ärmer ohne die vielen Menschen, die einen Beitrag für andere und ein gutes Miteinander leisten.“

 

Informationen zur aktuellen österreichweiten Caritas-Winternothilfe:

www.caritas.at/obdachlosigkeit

 

Helfen auch Sie - wir suchen laufend Freiwillige!  Informationen zur Freiwilligenarbeit in der Caritas finden Sie hier:  www.caritas.at/spenden-helfen/freiwilliges-engagement