Caritas: Trauer um Christine Nöstlinger

13.07.18

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Foto: heribert.com

Landau:  „Der Tod von Christine Nöstlinger tut mir sehr leid. Mit ihr verlieren wir eine starke Fürsprecherin für die Schwächsten in der Gesellschaft!“

Sowohl für ein solidarisches Miteinander beim Lichterfest am Stephansplatz als auch ganz konkret beim Spendensammeln für ein neues Mutter-Kind-Haus war Christine Nöstlinger seit vielen Jahren mit der Caritas verbunden.

Unterstützung von Caritas-Projekten

Caritas Präsident Michael Landau: „Es ging Christine Nöstlinger immer um die Würde der Menschen und um ihre Rechte. Dabei machte sie keinen Unterschied zwischen Kindern und Erwachsenen. Ihr Einsatz dafür war so radikal und kompromisslos wie ihre Geschichten: Lustig und liebevoll.“

In den vergangenen Jahren, auch noch, als sie schon schwer krank war, hat sie die Caritas im Bereich Pflege unterstützt: „Kinder und die ganz Alten sind die Machtlosesten“ war ihr Credo.

Im Einsatz auf Seite der Schwachen

Landau: „Christine Nöstlinger war im Hauptberuf Autorin und aus Berufung immer für soziale Gerechtigkeit im Einsatz. Sie hat es verstanden, ihre Leserinnen und Leser für mehr Menschlichkeit zu sensibilisieren, junge gleichwohl wie Erwachsene. Ehrlich und kritisch war sie immer im Umgang mit jenen, die Macht besitzen. Dabei war sie immer auf der Seite der Schwachen. Ihre Stimme und ihre Geschichten werden fehlen.“ 

(Presseaussendung vom 13.07.2018)

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