Tsunami-Katastrophe auf Sumatra und Java: Caritas Österreich bittet um Spenden!

24.12.18

Foto vom Tsunami im Oktober (c) Fadillwah/CRS

Schweifer: „Bereits zum zweiten Mal innerhalb von nur drei Monaten wird Indonesien von einer Tsunami-Katastrophe heimgesucht. Wir müssen den betroffenen Menschen jetzt helfen!“

Auf den Inseln Sumatra und Java wurden bei einer Tsunami-Katastrophe in der Nacht von 22. auf 23. Dezember 2018 über 200 Menschen getötet und bis zu 750 verletzt. Dutzende Menschen gelten als vermisst.

Laut der Indonesischen Agentur für Geophysik könnte die Ursache für die Katastrophe ein Vulkan-Ausbruch gewesen sein, der wiederum einen Unterwasser-Erdrutsch zur Folge hatte. 

Hilfe für die Opfer vor Ort

„Die aktuelle Katastrophe erinnert leider an die Groß-Katastrophe vom 26. Dezember 2004. Auch damals waren Touristen-Gegenden betroffen. Die Caritas Österreich ist seit damals enger Kooperationspartner der Caritas Indonesien und natürlich wollen wir auch diesmal zur Unterstützung für Menschen in Not aufrufen“, so Caritas Auslandshilfechef Christoph Schweifer. „Bitte spenden Sie, damit das internationale Caritas Netzwerk rasch helfen kann!"

Mit einer Spende für den Katastrophenfonds ermöglichen Sie rasche und unbürokratische Hilfe!

So kam es zur Katastrophe

Die Tsunami-Welle war bis zu einem Meter hoch und wurde durch einen Erdrutsch im Meer ausgelöst. Die Kraft der Welle wurde durch die Flut, die in diesem Zeitraum herrschte, noch verstärkt. Durch einen Erdrutsch im Meer wurde ein Tsunami mit bis zu einer Meter hohen Welle ausgelöst. Die Küstenregion zwischen den Inseln Sumatra und Java wurden von der Welle schwer beschädigt. Die Indonesische Katastrophenschutzbehörde geht derzeit von 281 Toten und über 1.000 Verletzten aus. Der Sachschaden im betroffenen Gebiet dürfte beachtlich sein.

Derzeit werden Such- und Rettungsaktionen durchgeführt und erste Nothilfe für die betroffenen Menschen geleistet. Die lokalen Behörden koordinieren die Erhebungen der Betroffenen und der Schäden, die derzeit vor Ort durchgeführt werden. Lokale Partnerorganisationen, wie die nationale Caritas Karina, arbeiten eng mit den Behörden zusammen.