Die Zukunft der humanitären Hilfe

01.03.19

Frau spricht

134 Millionen Menschen sind weltweit auf humanitäre Hilfe angewiesen. Wie man sie auch in Zukunft – unter veränderten Rahmenbedingungen – gut unterstützen kann, darüber diskutieren beim 5. Humanitären Kongress Wien 2019 internationale ExpertInnen.

Weltweit sind 134 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen: Kriege, Konflikte, Naturkatastrophen oder Klimaveränderungen führen dazu, dass Menschen in Not geraten und dass Hilfe zu einer Überlebensfrage wird. Auch wenn es weltweit viele Entwicklungsfortschritte gibt – so konnte etwa die Kindersterblichkeit gesenkt werden und immer mehr Kinder besuchen eine Schule - ist es notwendig, darüber nachzudenken, wie humanitäre Hilfe auch in Zukunft gut funktionieren und vielen Menschen helfen kann.

Die Welt verändert sich

Die Komplexität von Konflikten und deren Auswirkungen, aber auch die Häufigkeit und Intensität von Naturkatastrophen nehmen zu. Diskussionen um menschenrechtliche Normen und ein größerer finanzieller Bedarf sind zwei weitere Herausforderungen, vor der humanitäre Hilfe steht. Wie können Politik, Institutionen und Hilfsorganisationen nachhaltig zu Lösungen beitragen? Und wie können neben Nothilfe- auch Wiederaufbau- und Präventionsmaßnahmen zukunftsfähig gestaltet werden? Darüber diskutieren internationale ExpertInnen am 29. März 2019 beim 5. Humanitären Kongress in Wien.

Die Caritas diskutiert mit

Auch hochrangige VertreterInnen der Caritas werden an den Diskussionen teilnehmen. Die Frage der Zukunft der Humanitären Hilfe diskutiert Kardinal Luis Antonio Tagle, Präsident der Caritas Internationalis mit Außenministerin Karin Kneissl, Mark Lowcock, Untergeneralsekretär der Vereinigten Nationen für humanitäre Angelegenheiten und Soforthilfe (OCHA) sowie Peter Maurer, Präsident des Internationalen Komittees des Roten Kreuzes (ICRC).

Alistair Dutton, Direktor des Internationalen Hilfsfonds der Caritas Schottland (SCIAF), moderiert die Diskussion „Dreifach Challenge“, in der es um die Herausforderungen zwischen humanitärer Hilfe, Entwicklungszusammenzusammenarbeit und Friedensstiftung geht.

Die Caritas hilft international 

Weil Not in jedem Land ein anderes Gesicht hat, ist die Caritas Österreich in ihrer Auslands- und Katastrophenhilfe in das internationale Caritas Netzwerk eingebunden. 168 Caritas Organisationen stehen weltweit im Dienst der Menschlichkeit. Seit über 60 Jahren reagiert die Caritas Föderation auf Katastrophen in aller Welt. Eingebettet in das internationale Netzwerk unterstützt die Caritas Österreich eine Vielzahl von Projekten weltweit – von humanitärer Hilfe über Entwicklungs- bis zu Anwaltschaftsprogrammen. Das Ziel ist gemeinsam an einer besseren Welt für alle Menschen zu arbeiten.

Diskutiert mit!

Gemeinsam diskutieren beim 5. Humanitären Kongress Wien internationale ExpertInnen aus Politik, Wissenschaft und Zivilgesellschaft Lösungen wie das System humanitäre Hilfe für die Zukunft gut aufgestellt werden kann. Auch Eure Meinung ist gefragt!