Caritas und „Krone“ starten Corona-Nothilfe

21.03.20

Gemeinsam starten „Kronen Zeitung“ und Caritas die Aktion „Krone hilft – Corona-Nothilfe“. Zusammenstehen und gleichzeitig auf Distanz bleiben. Wir halten zusammen. Wir schaffen das!

„Kronen Zeitung“ und Caritas starten Corona-Nothilfe, um Menschen in Not jetzt beizustehen – „jenen, die bereits vor der Krise in der Krise waren und jenen, die durch die Corona-Pandemie hineinschlittern“, so Caritas Präsident Michael Landau. „Die Verbreitung des Virus bekämpfen wir mit 1,5 Meter Körperabstand. Seine Folgen mit Zusammenhalt, Zuversicht und Solidarität. Mit dem, wofür die Aktion „Krone hilft“ steht. Wir helfen. Wir pflegen. Wir betreuen – auch und gerade jetzt. Bitte helfen auch Sie!“ „Krone“-Ombudsfrau Barbara Stöckl ist überzeugt: "Gerade jetzt kommt es darauf an, zusammenzuhalten und auf die Schwächsten in unserem Land nicht zu vergessen“

Auswirkungen von Corona kann jede und jeden treffen

Die Welt, Europa, Österreich erlebt gerade einen nie dagewesenen Ausnahmezustand. Wir befinden uns in der vermutlich größten Krise seit Ende des II. Weltkriegs.

Börsenkurse fallen und alleine in der vergangenen Woche mussten sich knapp 100.000 Personen arbeitslos melden. „Menschen werden im ganzen Land unter Quarantäne gestellt. Großeltern sehen ihre Enkel nicht mehr, Geschäfte wurden geschlossen, gemeinsame Gottesdienste sind nicht mehr möglich, genauso wie Familienfeiern oder Freunde zu treffen. Wir alle müssen zu Hause bleiben und dürfen einander die Hände nicht mehr geben. Wir alle sind auf die eine oder andere Weise betroffen. Doch aus vergangenen Krisen wissen wir: Die Schwächsten sind am stärksten betroffen.“

Caritas-Einrichtungen spüren Auswirkungen der Pandemie schon jetzt

Aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus ist mit einem weiteren Anstieg bei arbeitslosen und armutsbetroffenen Menschen in Österreich zu rechnen. Das bedeutet mehr Menschen, die in Notsituationen kommen können.

 „Die meisten von uns können sich aus eigener Kraft oder mit Hilfe ihres Umfelds über diese schwierige Zeit retten, jedoch nicht alle“, so Landau, und weiter: „Wenn jetzt knapp 100.000 Menschen alleine in der vergangenen Woche neu arbeitslos gemeldet wurden, dann weiß ich: Viele dieser Menschen werden sich in den kommenden Wochen und Monaten auch an die Sozialberatungsstellen der Caritas wenden und um Hilfe bitten, weil das Geld für Miete, Essen und Heizung nicht mehr reicht.“

Spenden dringend benötigt, um Hilfe für Menschen in Not sicherzustellen

In den Häusern für obdachlose Menschen sind etwa zahllose Kochgruppen durch das Corona-Virus ausgefallen. Lebensmittelspenden werden in den Einrichtungen täglich knapper, weil z.B. Unternehmen ausfallen, die diese zur Verfügung stellen. Die Mutter-Kind-Häuser können aktuell keine Sachspenden, wie Windeln, Hygieneartikel und Lebensmittel entgegennehmen. In Wien werden Lebensmittel-Notausgabestellen organisiert und täglich mit dem Suppenbus ausgefahren. In ganz Österreich ist ein erhöhter Bedarf an psychologischer Betreuung zu spüren. Mehr Ressourcen werden im Pflegebereich, der Sozialberatung und auch der Online-Beratung als Alternative für ausgefallene Termine gebraucht. Für Landau ist klar: „Auch für uns als Hilfsorganisation stellt die Pandemie einen Stresstest dar. Doch wir sind wild entschlossen, diesen Stresstest zu bestehen. Ganz einfach, weil wir wissen, dass Hilfe alternativlos ist. Wir bündeln in diesen Stunden all unsere Kräfte, um Hilfsangebote weiter aufrechterhalten zu können oder zu verstärken. Auch wenn die Zukunft derzeit ungewiss scheint, sind wir überzeugt, dass wir unser Land gemeinsam sicher durch die Krise bringen können. Denn als eine der größten Hilfsorganisationen Österreichs wissen wir um die Kraft der Solidarität, die bereits jetzt an allen Ecken zu spüren ist, um die Stärke des Zusammenhalts und auch der Nächstenliebe“

Gemeinsam mit der „Krone“ gegen die Folgen der Corona-Krise

Viele Menschen wissen derzeit nicht, wie sie finanziell über die Runden kommen. Aufgrund der Auswirkungen des Corona-Virus kommt es zu einem sprunghaften Anstieg der Arbeitslosigkeit, immer mehr Menschen wissen von heute auf morgen nicht, wie sie ihre Rechnungen bezahlen sollen. Die Caritas hilft Menschen in dieser schwierigen Lage durch Sozialberatung und Überbrückungshilfen. Allein im Vorjahr wurden über 65.000 Menschen in 36 Sozialberatungsstellen in ganz Österreich unterstützt. „Wir wollen und müssen, diese Hilfe weiter leisten“, so der Präsident der Caritas Österreich, die ihre Anstrengungen auch an anderer Stelle verstärkt: Viele Notschlafstellen für wohnungslose Menschen haben nun auch tagsüber geöffnet, weil ein Aufhalten im Freien nicht mehr möglich ist und Lebensmittelausgaben werden organisiert.

„Aus diesem Grund bin ich der ‚Kronen Zeitung‘ sehr dankbar, dass sie nun gemeinsam mit uns und der Aktion ‚Krone hilft‘ eine Corona-Nothilfeaktion gestartet hat. Jede Spende hilft im Kampf gegen Arbeitslosigkeit, im Einsatz für obdachlose Menschen und für Mütter und ihre Kinder, die nicht mehr weiterwissen.“

 

So hilft Ihre Spende
  • Mit 50 Euro können eine Frau und ihr Kind im Mutter-Kind-Haus eine Woche lang mit dem Notwendigsten versorgt werden: Windeln, Hygieneartikel, Babynahrung, Lebensmittel.
  • Mit 400 Euro können wir die Ausgabe der Mittagessen in einer obdachlosen Einrichtung sicherstellen.
  • Mit 30 Euro können wir finanzielle Hilfe leisten, beispielsweise mit einem Miet- oder Heizkostenzuschuss unterstützen.

 

Jetzt spenden unter

www.caritas.at/corona-nothilfe

Oder SMS mit dem gewünschten Spendenbetrag (z.B.: „10“) an: +43664 660 3333

 

Presserückfragen:

Eunike de Wilde

Presse

Caritas Österreich

Mobil: +43 676 780 46 77

Email: eunike.dewilde@caritas-austria.at