Grüne Oasen

Wassersammelbecken, genannt Boulis, ermöglichen den Menschen trotz der Trockenheit Gemüsebeete anzulegen und ausreichend Essen zu haben. Burkina Faso ist eines der ärmsten Länder der Welt, wo es durch den Klimawandel häufig zu Hungerkrisen kommt. Mithilfe dieser künstlich angelegten Teiche findet man grüne Oasen mitten im trockenen Land. In der Regenzeit sammelt sich darin das Wasser und die Dorfbewohner nutzen die umliegenden Flächen für den Gemüse-, Obst- und Getreideanbau. So können die Menschen in der Sahel-Zone die Trockenzeit überbrücken. Beispielsweise im Dorf Baraboulé konnte die Lebenssituation von 300 Familien nachhaltig verbessert werden. „Es ist wundervoll zu sehen, wie das Gemüse endlich gedeiht“, freut sich eine Bäuerin, die ebenso wie ihre Nachbarn Saatgut, Setzlinge und Werkzeug von der Caritas erhalten hat.