Integration und Arbeit

start2work Mohammed Ali Jaffari stammt aus dem Iran. Seit vier Jahren lebt er mit seiner Frau in Österreich, seit zwei Jahren in Vorarlberg. In den vergangenen Monaten absolvierte er über „start2work“ ein Praktikum im Bereich der Endverarbeitung von Broschüren in einer Vorarlberger Druckerei.

Ein Gewinn für das Unternehmen

Geschäftsführer Johannes Thurnher ist voll des Lobes für seinen Mitarbeiter: „Er ist sehr freundlich, fleißig und arbeitet genau. Ich habe einen hervorragenden Mitarbeiter bekommen und hoffe, dass er lange im Unternehmen bleibt.“ Trotzdem weiß er, dass es die eine oder andere Herausforderung geben kann. Inzwischen beschäftigt er zwei Mitarbeiter aus dem start2work Projekt. Beide decken Tätigkeitsbereiche ab, für die lange erfolglos geeignete Mitarbeiter gesucht wurden.

 

Integration und Beruf

Die Eingliederung in den Arbeitsmarkt ist maßgeblich dafür verantwortlich, dass  bleibeberechtigte Flüchtlinge nach positivem Abschluss des Asylverfahrens sich in ihrer neuen Heimat gut integrieren können. Das Projekt start2work bietet dazu die Werkzeuge und baut auf drei Säulen auf: einem zehnwöchigen A2-Deutschkurs, einem elfwöchigen Kurs mit Gruppen- und Einzelcoachings sowie Arbeitspraktika mit Kompetenzcheck. Eine weitere Unterstützung sind Karrierecoachings für jene, die bereits eine berufliche Qualifikation mitbringen und Hilfe bei der Bewertung ihrer Zeugnisse  brauchen. Das Angebot von start2work ist modular, sodass die TeilnehmerInnen maßgeschneidert unterstützt werden und die Wirtschaft durch Zuwanderer profitiert.

 

Bilanz des ersten Projektjahres

400 Flüchtlinge wurden ins Arbeitsleben begleitet. Mehr als 60 Prozent der AbsolventInnen fanden einen Arbeitsplatz oder absolvieren eine weiterführende Ausbildung.