Verbesserte Landwirtschaft und Ernährungssicherheit - Burkina Faso

Die ländliche Bevölkerung im Sahel gehört zu der am meisten gefährdeten Gruppe im Lande. Geringe und unregelmäßige Niederschläge, ein niedriges Bildungsniveau und rudimentäre Anbaumethoden beeinflussen die landwirtschaftliche Produktion negativ. 

 

In Burkina Faso werden in den beiden nördlichen Diözesen Kaya und Dori 300 Haushalte in sechs Dörfern durch Maßnahmen zur verbesserten Landwirtschaft und Ernährungssicherheit unterstützt. Gemeinsam werden nachhaltige Methoden in der Landwirtschaft erprobt und vertieft.

 

Die Familien erhalten landwirtschaftliches Gerät, verbessertes Saatgut, und Viehzuchteinheiten. Bereitung und Verwendung von ökologischem Dünger,  Gemüsebau und Kleintierzucht werden gefördert um eine Steigerung und Diversifizierung der landwirtschaftlichen Produktion zu erreichen. Wiederaufforstung und die Verwendung von energiesparenden Kochöfen in Verbindung mit Sensibilisierungseinheiten sind ein wesentlicher Beitrag zum Schutz und zur Regenerierung der natürlichen Ressourcen.

 

Getreidebanken und -mühlen für die Basisgruppen sollen die Nahrungssicherheit steigern. Mit Hilfe von Kleinkrediten arbeiten Frauen in verschiedenen Bereichen um die Haushaltseinkommen zu erhöhen, dabei werden sie von Fachpersonal dauerhaft begleitet.

 

Wichtige Schulungen in Organisation, Verwaltung, Lagerung und Vermarktung der Produkte aus Landwirtschaft und Viehzucht wirken nachhaltig in den Basisgruppen. Größtmögliche Eigenständigkeit der Dorfgruppen in ihren Aktivitäten soll nach drei Jahren Projektbetreuung erreicht werden.

 

Das Projekt ist Teil eines Caritas-Programms, das kleinbäuerliche Haushalte in Burkina Faso, der Demokratischen Republik Kongo, Äthiopien und Senegal unterstützt.

Gefördert von

 

Burkina Faso - Verbesserte Landwirtschaft und Ernährungssicherheit

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