Gesundheit für alle - ein Traum? - Burkina Faso

Der Weg zu einem flächendeckenden und für alle Menschen zugänglichen Gesundheitssystem ist in Burkina Faso noch ein weiter und steiniger.
Eine kleine Anzahl von Frauen und Männern sind krankenversichert. Die Distanzen zu Entbindungsstationen oder Ernährungszentren sind im ländlichen Bereich enorm weit. Die 19-jährige Irène hat nach stundenlanger holpriger Fahrt auf dem Eselswagen ihr Ziel in Gorom erreicht um ihre Tochter unter medizinischer Betreuung zur Welt zu bringen.


Der Schwerpunkt des Dreijahresprojekts liegt im Ausbau der Gesundheitsversorgung im Sahel. Verbesserter Zugang soll auch eine Verbesserung der Ernährung, Gesundheitsstärkung und Erhöhung der Überlebenschancen bringen. Spezielle Themen im Projekt sind die Mutter-Kind-Gesundheit und Mangelernährung.


Gesundheitspersonal wird intensiv geschult. Über öffentliche Medien wie Radio und Fernsehen werden die Dienste der Einrichtungen in den lokalen Sprachen bekannt gemacht. Wissen zu verbesserter Ernährung und allgemein zur Gesundheitsthemen erreicht die Menschen auf diese Weise.

 

Bildung zur Veränderung von gesundheitsschädlichen Gewohnheiten wird aber auch persönlich durch die Mitarbeiter/innen  der Caritas-Ernährungszentren in die Dörfern gebracht.  Gesundheitsbroschüren für Mütter mit Kleinkindern geben vielfältige Auskünfte. Unter- und Mangelernährung bei Kindern von 0-59 Monaten wird nur gemeinsam durch besseres Wissen verringert.

 

Ein Versuch ist die Einrichtung von zehn Gruppenversicherungen für Gesundheitsleistungen in Basisgemeinden. Gesprächsrunden mit lokalen Autoritäten sollen das Bewusstsein für ein gemeinsames Wirken im Sinne einer besseren Gesundheit aller fördern. 

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Burkina Faso - Gesundheit für alle - ein Traum?

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