Schule in Gumbo - Südsudan

Kinder im Südsudan

Bildung  mildert die psychologischen Belastungen von Kriegs- und Gewalterfahrungen und bedeutet ein gewisses Maß an Normalität und Stabilität im Alltag der Kinder. Zudem hat Bildung eine wichtige Schutzfunktion vor Ausbeutung und Missbrauch. 

Die humanitäre Lage im Südsudan ist sehr kritisch, seit am 15. Dezember 2013 in der Hauptstadt Juba bewaffnete Gewalt ausgebrochen ist und auf mehrere Bundesstaaten übergegriffen hat. Seitdem ist die Zahl der Binnenvertriebenen auf über 1,5 Mio. Menschen angestiegen, mehr als 500 000 Personen haben in Nachbarländern Zuflucht gesucht. Die Vereinten Nationen haben die Lage im Südsudan zu einer Krise der „Stufe 3“ erklärt, der höchsten Kategorie für eine humanitäre Krise.

In Gumbo in der Nähe der Hauptstadt Juba  haben seit mehr als einem Jahr 1.700 Flüchtlingsfrauen Zuflucht gefunden und im Rahmen der Nothilfe Unterstützung und Schutz erfahren. Der Bau eines Schulgebäudes ermöglicht ihren Kindern den Zugang zu Bildung und garantiert, dass sie in einer angenehmen Umgebung lernen können. Die Qualität des Unterrichts wird im Vergleich zum Status Quo signifikant verbessert, was ihre Chancen, später selbstbestimmt leben und für ihren Lebensunterhalt aufkommen zu können, erhöht.

Der  Krieg im Südsudan sowie die angespannte politische Situation im Land haben in den letzten Monaten zu einer Intensivierung der Nothilfe der Caritas geführt. Mit Ihrer Spende kann die Caritas die grundlegenden humanitären Bedürfnisse der Menschen im Südsudan sicherstellen. 

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