Betreuung von Flüchtlingen aus Burundi im Camp Mahama - Ruanda

Rund 4.900 besonders bedürftige Flüchtlinge werden im Camp Mahama in Ruanda unterstützt. Es werden Lebensmittel verteilt, psychosoziale Hilfe wird angeboten und Schulungen zur Konfliktlösung werden durchgeführt. Außerdem wird die wirtschaftliche Situation der Flüchtlinge durch einkommensschaffende Maßnahmen und das Anlegen von kleinen Gemüsefeldern und Küchengärten verbessert. 

 

Weiterhin verschärfte Situation in Burundi

Die Situation in Burundi verschärft sich weiterhin. Staatspräsident Nkurunziza löste mit der Ankündigung seiner Kandidatur für eine dritte Amtszeit im April 2015 eine seither andauernde innenpolitische Krise aus. Die Anzahl jener, die ins Ausland flüchten, nimmt zu. Das Camp Mahama ist das größte in Ruanda mit über 57.650 Flüchtlingen. Ein Ende der politischen Situation und somit die Ursache der Flucht ist jedoch nicht in Sicht.

 

So helfen wir vor Ort

Wir unterstützen rund 4.900 besonders bedürftige Flüchtlinge. Dazu zählen 1.300 chronisch Kranke, 1.400 alte Menschen, 1.000 Personen mit Behinderung sowie 200 weitere Personen, die psychosoziale Hilfe benötigen. 

  • Wir verteilen Lebensmittel.
  • Wir bieten psychosoziale Hilfe an.
  • Wir führen Schulungen zur Konfliktlösung durch.

Außerdem wird die wirtschaftliche Situation der Flüchtlinge durch einkommensschaffende Maßnahmen und das Anlegen von kleinen Gemüsefeldern und Küchengärten verbessert. 1000 weibliche Familienoberhäupter werden in Gruppen eingeteilt und erhalten in Schulungen Grundkenntnisse zur Mikrokredit- und Sparkassenfinanzierung sowie zu Anlegetechniken der Gärten.

Diese Aktivitäten dienen zugleich als Maßnahme für den Erhalt der Qualität der Sicherheit des Aufnahmelandes sowie für einen nachhaltigen Zugang zu Bildung, Gesundheitsversorgung und möglichst viel Autonomie.

Bereits mit 80 Euro unterstützen Sie ein Jahr lang eine Person mit der Ergänzungsnahrung Sosoma (Mehl aus Sorgho, Soja und Mais).

 

Dieses Projekt wird in Kooperation mit der Caritas Belgien und Caritas Italien finanziert.

Helfen Sie Flüchtlingen in Ruanda: