Betreuung von Flüchtlingen aus Burundi im Camp Mahama - Ruanda

Rund 5.350 besonders bedürftige Flüchtlinge werden im Camp Mahama in Ruanda unterstützt. Es werden Lebensmittel verteilt, psychosoziale Hilfe wird angeboten und Schulungen zur Konfliktlösung werden durchgeführt. Außerdem wird die wirtschaftliche Situation der Flüchtlinge durch einkommensschaffende Maßnahmen und das Anlegen von kleinen Gemüsefeldern und Küchengärten verbessert.

 

Weiterhin verschärfte Situation in Burundi

Die Situation in Burundi verschärft sich weiterhin. Staatspräsident Nkurunziza löste mit der Ankündigung seiner Kandidatur für eine dritte Amtszeit im April 2015 eine seither andauernde innenpolitische Krise aus. Die Anzahl jener, die ins Ausland flüchten, nimmt zu. Das Camp Mahama ist das größte in Ruanda mit über 48.000 Flüchtlingen. Ein Ende der politischen Situation und somit die Ursache der Flucht ist jedoch nicht in Sicht.

 

So helfen wir vor Ort

Wir unterstützen rund 5.350 besonders bedürftige Flüchtlinge. Dazu zählen 3.000 stillende Frauen, 780 chronisch Kranke, 1050 alte Menschen und rund 520 Personen mit Behinderung.

  • Wir verteilen Lebensmittel.
  • Wir bieten psychosoziale Hilfe an.
  • Wir führen Schulungen zur Konfliktlösung durch.

Außerdem wird die wirtschaftliche Situation der Flüchtlinge durch einkommensschaffende Maßnahmen und das Anlegen von kleinen Gemüsefeldern und Küchengärten verbessert. 30 VolontärInnen werden in verschiedenen relevanten Bereichen ausgebildet, 60 weibliche Familienoberhäupter werden in Projektmanagement ausgebildet, weitere 60 Frauen erhalten Weiterbildungen für ihre Küchengärten.

 

Bereits mit 80 Euro unterstützen Sie ein Jahr lang eine Person mit der Ergänzungsnahrung Sosoma (Mehl aus Sorgho, Soja und Mais).

 

Dieses Projekt wird in Kooperation mit der Caritas Belgien und Caritas Italien finanziert.

Helfen Sie Flüchtlingen in Ruanda: