Demokratische Republik Kongo

In der Demokratischen Republik Kongo leiden mehr als zwei Drittel der Bevölkerung an Unterernährung, knapp die Hälfte von ihnen hat keinen Zugang zu sauberem Trinkwasser. Dieser dramatischen Situation wollen wir mit unseren Projekte entgegenwirken.

Die Demokratische Republik Kongo ist nach Fläche und Bevölkerung mit 81,3 Millionen Einwohnern das zweitgrößte Land Afrikas. Bis zur Unabhängigkeit 1960 war die D.R. Kongo belgische Kolonie. Drei Bürgerkriege erschütterten die D.R. Kongo in den Neunzigerjahren. Dem letzten Bürgerkrieg, der von 1997 bis 2003 dauerte und der in westlichen Medien kaum erwähnt wurde, hat über fünf Millionen Menschen das Leben gekostet.

  • Die Lebenserwartung beträgt nur 57,3 Jahre.
  • Jedes achte Kind stirbt vor Vollendung seines fünften Lebensjahres.
  • Nur 63,8 Prozent der Erwachsenen können lesen und schreiben.

 

 

Unsere Projekte in der DR Kongo

Schule schafft Zukunft - DR Kongo

Für 182 Kinder im Alter von 6 bis 15 Jahren werden im Armenviertel Mpasa die Kosten für Schulgeld, Lernmaterialien und Schuluniform übernommen. Einmal pro Woche besucht eine Pfarrcaritas-Mitarbeiterin die Schulen in Mpasa, um den regelmäßigen Schulbesuch der Kinder zu verfolgen.

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Hilfe zur Selbsthilfe für Bauernfamilien - DR Kongo

Im Zuge dieses Landwirtschaftsprojekts unterstützt die Caritas Matadi die Bevölkerung in rund 45 Dörfern in der Region Luozi bei der Bewirtschaftung des Landes und durch Viehzuchtprojekte (Hühner, Ziegen, Schafe, Fische). Schulungen über moderne Anbaumethoden, die Nutzung von verbessertem Saatgut und neuen Nutzpflanzen führen zu einer Steigerung der Erträge.

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Wasser ist Leben - DR Kongo

In der D.R. Kongo stellt die Versorgung der Bevölkerung mit Trinkwasser ein großes Problem dar. Jedes zehnte Kind im Kongo stirbt infolge von Erkrankungen, die auf schmutziges Wasser zurückzuführen sind. In zwei Diözesen im Südosten des Landes werden daher Brunnen saniert und Quellen instand gesetzt. Diese baulichen Maßnahmen werden von umfangreichen Maßnahmen zur Bewusstseinsbildung begleitet.

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Orthopädische Operationen für Kinder mit Behinderung - DR Kongo

Das Leben vieler Menschen in der Demokratischen Republik Kongo ist nach wie vor von jahrelangen Kriegen, Korruption und Misswirtschaft geprägt. Ein Großteil der Bevölkerung des Landes lebt in Armut und das staatliche Sozial- und Gesundheitssystem ist nur rudimentär ausgebaut und faktisch nicht funktionsfähig. Unter diesen Umständen haben es Menschen mit Behinderungen besonders schwer.

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Langfristig Ernährung sichern - DR Kongo

Die Provinz Katanga ist eine der ärmsten Regionen des Kongos. Der Großteil der Familien lebt von kleinbäuerlicher Landwirtschaft, die jedoch häufig nicht einmal den Eigenbedarf der Familie decken kann. Nahrungsmittelknappheit, Unter- und Mangelernährung sind die Folge.

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