Ort der Hoffnung für Kinder - Republik Moldau

Mädchen beim Essen

Viele Kinder in Transnistrien wachsen als Sozialwaisen in bitterer Armut auf. In der Kindertagesstätte der Caritas in Rashkov bekommen bis zu 70 dieser Kinder täglich Mahlzeiten, Unterstützung bei den Hausaufgaben - und viel liebevolle Zuwendung.

Die Kindertagesstätte in Rashkov, einem Ort mit ca. 1700 EinwohnerInnen, ist für viele Kinder und auch deren verarmte Familien eine wichtige Stütze. Manche Kinder aus den Nachbardörfern laufen täglich mehrere Kilometer weit, um ins Tageszentrum der Caritas bei der katholischen Pfarre Rashkov zu kommen. Auch die kleine Tanja: Sie besucht die Kindertagesstätte jeden Nachmittag, denn zuhause gibt es keinen ruhigen Platz zum Arbeiten. Das siebenjährige Mädchen lebt mit seiner Großmutter in einem baufälligen Häuschen mit nur einem bewohnbaren Raum. Fließendes Wasser gibt es nicht. Im Tageszentrum Rashkov macht Tanja nach dem Mittagessen mit der Unterstützung der Pädagogin ihre Hausaufgaben. Dann besucht sie die Handarbeitsgruppe - denn Tanjas Lieblingsbeschäftigung ist das Stricken.

Bis zu 70 Kinder wie Tanja, alle im Alter von 7 bis 18 Jahren, erhalten in der Tagesstätte Mittagessen, Nachmittagsbetreuung und Lernhilfe. Die Fürsorge, die sie hier erfahren, ist besonders wichtig - denn oft sind sie in ihren Familien mit Gewalt und Alkoholmissbrauch konfrontiert. Um die Armut auch in den Familien zu lindern, werden die Bedürftigsten unter ihnen mit Lebensmittelpaketen, Bekleidung und Schulbedarf versorgt. Das MitarbeiterInnenteam der Kindertagesstätte macht deshalb regelmäßige Hausbesuche bei den Kindern zuhause und sorgt für die Vernetzung zu den Lehrern an den Schulen. Auf diese Weise erhalten die Kinder nicht nur materielle Zuwendung - sondern durch Schulbildung auch die Chance auf eine bessere Zukunft.

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