Bildung für eine gesicherte Zukunft - Kenia

Die Bevölkerung Nordkenias ist durch ihren nomadischen Lebensstil geprägt. Die Familien, einschließlich der Kinder sind mit den Herden ständig unterwegs. Die jetzige Internatsschule in Burgabo ist die einzige Schule in der riesigen Region Nordkenias (ungefähr die Größe Ostösterreichs). Sie ist unzureichend ausgestattet und bietet nicht genügend Platz für die Unterbringung aller Kinder der nomadischen Hirten.

Die 145 Kinder zwischen 6 und 12 Jahren, die derzeit das Internat besuchen, werden in 3 x 5 Meter großen Blechhütten unterrichtet. Diese Hütten bieten den Kindern gleichzeitig einen Schlafplatz. Da aber nicht ausreichend Betten zur Verfügung stehen, müssen einige Kinder am Boden schlafen. Dabei ist die Gefahr von Schlangen und Skorpionen gebissen zu werden sehr hoch.

 

Sicheres Lernen
Für die Kinder wird sich das Leben durch den Bau des Schulkomplexes maßgeblich verbessern. Es sollen 8 neue Klassenzimmer, sowie zwei Schlafräume und ein Speisesaal für über 400 SchülerInnen entstehen. Neben der neu geschaffenen Bildungsmöglichkeit, bekommen die Kinder dank der Schlafsäle einen sicheren Schlafplatz. Außerdem werden auch Häuser für die Lehrer und Lehrerinnen errichtet, die ihren Unterricht dadurch ungestört vorbereiten können. Die Bereitstellung von Lernmaterialien und die Ausstattung der Klassenräume sind weitere elementare Bestandteile dieses Projektes. Außerdem wird durch den Bau von Latrinen den Kindern ein Hygienebewusstsein vermittelt, das folglich auch in ihre Familien getragen wird.

Der Ausbau dieser Schule ermöglicht mehr Kindern den Zugang zu Bildung und gibt ihnen so die Hoffnung auf eine bessere Zukunft.