Neue Perspektiven für die Opfer von Taifun Haiyan - Philippinen

Die Zerstörungskraft des Tropensturms, der am 8. November 2013 mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 300 km/h über die Philippinen hinweg fegte, überstieg trotz Notfall- und Präventionsmaßnahmen der lokalen Gemeinden jede Belastungskapazität. In der Provinz Aklan wurden mehr als 430.000 Menschen durch den Taifun Haiyan aus ihrem geregelten Alltag gerissen und standen buchstäblich vor den Trümmern ihrer Existenz. Vor allem die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft, denen die Ressourcen und Möglichkeiten zum selbständigen Wiederaufbau fehlen, leiden nach wie vor unter den Folgen.Caritas Österreich hilft 150 Familien, deren Haus völlig zerstört wurde und die bisher keine Hilfe vom Staat oder anderen Hilfsorganisationen erhalten haben, beim Wiederaufbau ihrer Unterkünfte. Der Taifun zerstörte nicht nur ihre ärmlichen, aus leichten Materialien gefertigten Häuser, sondern unterbrach auch ihre wirtschaftlichen Aktivitäten und ließ sie in einer hilflosen Situation zurück. Die neuen Unterkünfte sind nun in beständigerer Bauweise gebaut und mit entsprechenden Sanitäreinrichtungen ausgestattet, wodurch nicht nur ein Beitrag zu guten Wohnbedingungen, sondern auch zur Gesundheitsvorsorge geleistet wird.

Zudem werden die Begünstigten in die Baumaßnahmen involviert und eignen sich so wertvolles Wissen über katastrophensicheren Wiederaufbau an. Ziel des Projekte ist es somit, die Wohnsituation der Taifun-Opfer in Aklan durch Konstruktion sicherer, mit Toiletten und Badezimmern ausgestatteter Häuser zu verbessern und ihre Belastbarkeit gegenüber Katastrophen zu erhöhen.