Grundlage für ein neues Leben - Philippinen

Der Taifun "Haiyan" war der vermutlich stärkste bisher registrierte tropische Sturm seit Beginn der Wetteraufzeichnung. Er forderte fast 6.300 Todesopfer, vier Millionen Menschen wurden zur Flucht gezwungen und ca. 1,1 Millionen Häuser wurden beschädigt, die Hälfte davon komplett zerstört. Die Menschen auf den Philippinen leiden immer noch unter den Folgen des Sturmes. Nachdem die Nothilfe abgeschlossen ist, liegt der Fokus nun darauf die Gemeinden nachhaltig zu stärken, sodass sie für künftige Katastrophen besser vorbereitet sind.

Unter anderem konzentriert sich die Hilfe auf die Bereitstellung von widerstandsfähigen Unterkünften, die Erschließung von sauberen Wasserquellen, besseren Hygieneinrichtungen, Unterstützung bei der Ernährungssicherung, sowie bei der Bildung von neuen Lebensgrundlagen und Schaffung neuer Einkommensquellen. Landwirte und Fischer erhalten Ausrüstung und Geräte, um wieder ihrer Arbeit nachgehen zu können. Darüber hinaus erhalten sie Trainings zu verbesserten Ackerbau- und Fischereimethoden. Damit werden die Kenntnisse und Kompetenzen über die Entwicklung, die Verwaltung, die Sicherung und die Nachhaltigkeit der Lebensgrundlagen zu erweitern.

Weiteres wird eine Verbindung zu staatlichen Behörden, wie zum Beispiel das Landwirtschaftsministerium, das Ministerium für Agrarreformen, oder das Institut für Arbeit und Beschäftigung hergestellt, um für die optimale Nutzung der Ressourcen und die Nachhaltigkeit der Maßnahmen zu sorgen. Wo immer möglich wird die individuelle Hilfe mit funktionellen Selbsthilfegruppen verknüpft.

Die Caritas Österreich setzt das Projekt in den Diözesen Antique, Borongan, Calbayog, Capiz, Cebu, Jaro, Kalibo, Palo und Coron-Taytay um.