Nahrungshilfe in Notzeiten - Burkina Faso

Nahrungskrisen im Sahel treten regional regelmäßig auf.
Klima, schwache Produktivität der Böden, Auftreten von Schädlingen, Probleme der Verfügbarkeit von Nahrungsmitteln, deren falsche Verwendung und Armut sind die hauptsächlichen Risiken. 

 

In der Region Soum fielen 2014 nicht ausreichend Niederschläge für eine gute Ernte. 76% der Haushalte können den Eigenbedarf an Getreide nicht decken. Zusätzlich hat eine Vogelinvasion in 91 Dörfern bis zu 80% der Ernte zerstört. Bauernfamilien sind gezwungen Vieh und andere Güter zu verkaufen, Schulden zu machen oder in die Goldminen abzuwandern. Unterernährung von Kindern ist die unmittelbare Folge.

 

Das Projekt trägt bei, die Nahrungssicherheit und die Güter von 1500 Familien in der Mangelzeit vor der nächsten Ernte zu sichern. Dreimal werden Gutscheine für den Ankauf von Lebensmitteln auf lokalen Märkten verteilt, dazu kleine Summen von Bargeld für dringend nötige Ausgaben wie Medikamente oder Schulgeld.

 

Dreimal erhalten Mütter angereichertes Mehl für 750 Kinder, die schwer oder moderat unterernährt sind, dazu Schulungen zur richtigen Verwendung der Zusatznahrung.

 

Die Caritas beteiligt sich gemeinsam mit anderen Organisationen aktiv an Aktionen für Anwaltschaft. Das Recht auf Nahrung wird vor allem dem burkinischen Staat gegenüber eingefordert. 

 

Jungen Frauen ohne Schulbildung, fehlt das Wissen um die Zusammenhänge von richtiger Ernährung in der Familie und Unterernährung der Kinder.    

 

Fatimata, 21 Jahre alt und Mutter von Zwillingen mit 18 Monaten, ist glücklich über die Caritashilfe in den sechs Monaten des Projekts. Endlich werden die beiden Kleinen regelmäßig satt und sie selbst bekommt wertvolles Wissen für die Ernährung der ganzen Familie. 

Gefördert von

 

Burkina Faso - Nahrungshilfe in Notzeiten

Ich spende