Gleiche Möglichkeiten für alle - Armenien

Die langjährige Erfahrung der Caritas Armenien in ihrer Arbeit mit Menschen mit Behinderung zeigt, dass viele von ihnen die Möglichkeit hätten für sich selbst zu sorgen und einen Beruf auszuüben.
Nur 7 - 8 % der offiziellen 185.080 Menschen mit Behinderung haben jedoch eine Arbeitsstelle. Gründe sind Diskriminierungen, praktischen Hürden wie der Transport und fehlende Vorrichtungen in den Ausbildungsstätten. Umso wichtiger ist es für Kinder mit Behinderung denselben Zugang zu einer qualitätsvollen beruflichen bzw. höheren Ausbildungen zu schaffen. Die Kinder sollen so die Selbständigkeit erlernen. Dieses Ziel entspricht auch der Strategie der armenischen Regierung - Reduktion der Zahl an Sonderschulen. Die Caritas Armenien trägt dazu bei, dass Menschen mit Behinderung eingebunden werden. Das aktuelle Programm vermittelt 200 Kindern und Jugendlichen Kompetenzen für den Alltag und ermöglicht berufliche Qualifikation.

 

Damit der Zugang zu den Schulen gewährleistet wird, werden die entsprechenden Schulen mit speziellen Rampen und Räumen ausgestattet. Um Nachhaltigkeit zu erreichen ist eine Einstellungs- und Bewusstseinsveränderung in der Bevölkerung notwendig. Mit SchülerInnen und Eltern wurden bereits entsprechende Trainings durchgeführt. Die Erfahrungen aus einem Vorgängerprojekt haben gezeigt, dass die Unterstützung sehr sinnvoll ist und eine große Chance in ihrem Leben bedeutet. Ein Mädchen mit Behinderung besucht heute sogar die Designschule in der Hauptstadt Yerevan, zwei andere die Oberstufe.

 

Armenien - Gleiche Möglichkeiten für alle

Ich spende